BfArM2025

Livopan Rote-Hand-Brief: Risiko bei Flow > 8 l/min

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf einem Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2025. Die Sicherheitsinformation betrifft das Arzneimittel Livopan, ein druckverdichtetes medizinisches Gasgemisch aus 50 % Distickstoffmonoxid (Lachgas) und 50 % Sauerstoff.

Livopan wird in der klinischen Praxis häufig zur Analgesie und leichten Sedierung eingesetzt. Die aktuelle Warnung der Firma Linde Sverige AB adressiert ein potenzielles Sicherheitsrisiko, das bei bestimmten Anschlusssystemen und hohen Durchflussraten auftreten kann.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief formuliert folgende zentrale Sicherheitswarnungen für die Anwendung von Livopan:

Risiko durch Einfrieren der Systeme

Laut der Sicherheitsinformation kann das in Livopan enthaltene Distickstoffmonoxid physikalisch wie ein Kühlmittel wirken. Es wird davor gewarnt, dass es bei Durchflussraten von über 8 l/min zum Einfrieren des Ventils und der angeschlossenen Leitungen kommen kann.

Dieses Risiko besteht laut BfArM insbesondere dann, wenn das Gas mit einem Schlauchnippel-Anschluss für den direkten Anschluss an O2/N2O-Beatmungssysteme genutzt wird.

Klinische Konsequenzen

Infolge des Einfrierens warnt der Rote-Hand-Brief vor schwerwiegenden Komplikationen für die Patientenversorgung:

  • Auftreten von Gaslecks im System

  • Blockade der Gaszufuhr

  • Unterbrechung der lebenswichtigen Sauerstoffzufuhr

  • Gefahr einer resultierenden Hypoxie beim Patienten

Anpassung der Durchflussrate

Als zentrale Maßnahme zur Risikominimierung wird vom Hersteller darauf hingewiesen, dass die Durchflussrate bei der Anwendung von Livopan limitiert werden muss. Es wird empfohlen, den Flow stets unter 8 l/min einzustellen.

Dosierung

ParameterEmpfohlener GrenzwertBegründung laut Rote-Hand-Brief
Maximale Durchflussrate (Flow)< 8 l/minVermeidung des Einfrierens von Ventil und Leitungen

Kontraindikationen

Der Rote-Hand-Brief warnt ausdrücklich vor der Anwendung von Livopan mit Durchflussraten von über 8 l/min. Dies gilt insbesondere bei der Nutzung eines Schlauchnippel-Anschlusses für direkte O2/N2O-Beatmungssysteme.

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💡Praxis-Tipp

Bei der Anwendung von Livopan über direkte O2/N2O-Beatmungssysteme wird empfohlen, die Durchflussrate strikt unter 8 l/min zu limitieren. Ein Überschreiten dieses Wertes kann durch den Kühleffekt des Lachgases zum Einfrieren der Ventile führen, was eine lebensbedrohliche Hypoxie durch Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr zur Folge haben kann.

Häufig gestellte Fragen

Der Rote-Hand-Brief warnt vor einem Qualitätsmangel bei der Nutzung von Livopan mit bestimmten Anschlüssen. Bei hohen Durchflussraten kann das System einfrieren, was zu Gaslecks und einer Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr führen kann.

Laut der Sicherheitsinformation sollte die Durchflussrate bei der Anwendung von Livopan stets auf unter 8 l/min eingestellt werden. Dies verhindert den Kühleffekt des Distickstoffmonoxids, der zum Einfrieren der Leitungen führt.

Ein Einfrieren des Ventils und der Leitungen kann zu einer Blockade der Gaszufuhr führen. Infolgedessen wird vor einer Unterbrechung der Sauerstoffversorgung und einer potenziellen Hypoxie des Patienten gewarnt.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Livopan (Distickstoffmonoxid/Sauerstoff) 50 %/50 % Gas zur medizinischen Anwendung, druckverdichtet: Risiko eines Gaslecks und (BfArM, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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