Eylea Fertigspritze: Rote-Hand-Brief zu Augeninnendruck
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf dem Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2021. Das Dokument thematisiert ein Sicherheitsrisiko bei der Anwendung von Eylea® (Aflibercept) 40 mg/ml Injektionslösung in der Fertigspritze.
Aflibercept ist ein VEGF-Inhibitor, der zur intravitrealen Injektion bei verschiedenen Netzhauterkrankungen wie der feuchten altersbedingten Makuladegeneration eingesetzt wird. Der Rote-Hand-Brief warnt vor einer spezifischen Komplikation, die im Zusammenhang mit der Darreichungsform als Fertigspritze beobachtet wurde.
Empfehlungen
Der Rote-Hand-Brief des BfArM formuliert folgende zentrale Sicherheitsinformationen:
Erhöhtes Risiko für Augeninnendruckanstieg
Laut der Sicherheitswarnung wurden Fälle von erhöhtem Augeninnendruck im Zusammenhang mit Eylea® gemeldet. Es wird darauf hingewiesen, dass das Risiko je nach verwendeter Darreichungsform variiert:
| Darreichungsform | Risiko für Augeninnendruckanstieg |
|---|---|
| Eylea® Fertigspritze | Erhöht (häufiger berichtet) |
| Eylea® Durchstechflasche (mit Luer-Lock-Spritze) | Geringer |
Ursache und Handhabung
Als wahrscheinlichste Ursache für den Anstieg des Augeninnendrucks wird eine unsachgemäße Handhabung vermutet. Dies betrifft laut BfArM insbesondere folgende Schritte:
-
Die Vorbereitung der Fertigspritze vor der Anwendung
-
Den eigentlichen Injektionsvorgang
Es wird daher auf die strikte Einhaltung der korrekten Vorbereitungs- und Injektionsschritte hingewiesen, um das Risiko für einen Druckanstieg zu minimieren.
Kontraindikationen
Warnhinweise zur Anwendung
Der Rote-Hand-Brief warnt explizit vor einem erhöhten Risiko für einen Anstieg des Augeninnendrucks bei der Verwendung der Eylea® Fertigspritze im Vergleich zur Durchstechflasche.
💡Praxis-Tipp
Bei der intravitrealen Injektion von Aflibercept mittels Fertigspritze ist besonders auf die exakte Vorbereitung und Handhabung zu achten. Laut Rote-Hand-Brief ist eine unsachgemäße Bedienung die wahrscheinlichste Ursache für den beobachteten Anstieg des Augeninnendrucks.
Häufig gestellte Fragen
Der Rote-Hand-Brief des BfArM warnt vor einem erhöhten Risiko für einen Anstieg des Augeninnendrucks bei der Anwendung der Eylea® Fertigspritze.
Nein, laut der Sicherheitswarnung wird diese Komplikation häufiger bei der Fertigspritze berichtet als bei der Injektionslösung in einer Durchstechflasche mit Luer-Lock-Spritze.
Als wahrscheinlichste Ursache wird eine unsachgemäße Handhabung bei der Vorbereitung und der Injektion der Fertigspritze vermutet.
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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Eylea® 40 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze (Aflibercept Lösung zur intravitrealen Injektion): Erhöhtes Risiko eines (BfArM, 2021). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.