BfArM2011

Citalopram (Cipramil): Rote-Hand-Brief zur QT-Verlängerung

Diese Leitlinie stammt aus 2011 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2011)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichte 2011 einen Rote-Hand-Brief zum Antidepressivum Citalopram (Cipramil®). Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzinformation dieser Sicherheitswarnung.

Hintergrund der Warnung sind wissenschaftliche Erkenntnisse, die ein Risiko für dosisabhängige Verlängerungen des QT-Intervalls unter der Therapie mit Citalopram belegen. Eine solche QT-Zeit-Verlängerung kann zu potenziell lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen führen.

Die Sicherheitsinformationen und die daraus resultierenden Dosisanpassungen gelten nicht nur für das Originalpräparat. Sie betreffen laut BfArM alle generischen Zulassungen des Wirkstoffs.

Empfehlungen

Die Sicherheitswarnung formuliert folgende zentrale Aspekte für die Verordnung:

Dosisabhängiges Risiko

  • Es wird ausdrücklich vor dem Risiko einer dosisabhängigen Verlängerung des QT-Intervalls gewarnt.

  • Aufgrund dieser Erkenntnisse wurden die Empfehlungen hinsichtlich der zulässigen Maximaldosis von Citalopram geändert.

Geltungsbereich

  • Die neuen Dosierungsempfehlungen sind für alle Citalopram-haltigen Arzneimittel bindend.

  • Das BfArM hat die entsprechende Umsetzung der Warnhinweise für alle generischen Zulassungen eingeleitet.

Kontraindikationen

Der Rote-Hand-Brief warnt explizit vor dem Risiko einer dosisabhängigen QT-Intervall-Verlängerung unter der Therapie mit Citalopram.

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💡Praxis-Tipp

Bei der Verordnung von Citalopram wird empfohlen, das Risiko einer QT-Zeit-Verlängerung zu beachten und die geänderten Vorgaben zur Maximaldosis strikt einzuhalten. Insbesondere bei kardial vorerkrankten Personen oder bei einer Komedikation mit anderen QT-verlängernden Substanzen ist besondere Vorsicht geboten.

Häufig gestellte Fragen

Das BfArM informierte über neue Erkenntnisse, die ein Risiko für dosisabhängige Verlängerungen des QT-Intervalls zeigten. Daraufhin wurden die Empfehlungen zur Maximaldosis angepasst.

Nein, die Sicherheitsinformationen gelten laut BfArM für alle generischen Zulassungen von Citalopram gleichermaßen. Die Umsetzung der Änderungen wurde für alle Generika eingeleitet.

Die wichtigste Änderung betrifft die Anpassung der zulässigen Maximaldosis. Dies dient der Minimierung des dosisabhängigen Risikos für kardiale Nebenwirkungen.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Cipramil® (Citalopram): Risiko für dosisabhängige QT-Intervall-Verlängerung (BfArM, 2011). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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