BfArM2014

Domperidon: Rote-Hand-Brief zu kardialen Risiken

Diese Leitlinie stammt aus 2014 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2014)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Kurztext des Rote-Hand-Briefs des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2014.

Domperidon ist ein Dopamin-Antagonist, der in der Medizin primär als Antiemetikum eingesetzt wird. Aufgrund von Sicherheitsbedenken wurde ein europäisches Risikobewertungsverfahren zu domperidonhaltigen Arzneimitteln durchgeführt.

Als Resultat dieses Verfahrens informierten die Zulassungsinhaber in einem gemeinsamen Rote-Hand-Brief über neue Sicherheitsmaßnahmen. Ziel dieser Maßnahmen ist die Minimierung schwerwiegender kardialer Risiken unter der Therapie mit Domperidon.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief formuliert folgende Kernempfehlungen zur Erhöhung der Arzneimittelsicherheit:

Indikationseinschränkung

Laut dem Rote-Hand-Brief wird die Anwendung von domperidonhaltigen Arzneimitteln streng limitiert. Es wird empfohlen, den Wirkstoff ausschließlich zur Besserung der Symptome Übelkeit und Erbrechen einzusetzen.

Anwendungsdauer

Um das Risiko für schwerwiegende kardiale Nebenwirkungen zu minimieren, wird eine deutliche zeitliche Begrenzung der Therapie vorgegeben. Die Anwendung sollte für längstens eine Woche erfolgen.

Dosierung

Der Rote-Hand-Brief gibt klare Dosisobergrenzen vor, um die kardiale Sicherheit zu gewährleisten:

WirkstoffIndikationMaximale EinzeldosisMaximale TagesdosisMaximale Anwendungsdauer
DomperidonÜbelkeit und Erbrechen10 mg30 mg (3x 10 mg)1 Woche

Kontraindikationen

Der Rote-Hand-Brief warnt explizit vor schwerwiegenden kardialen Nebenwirkungen im Zusammenhang mit domperidonhaltigen Arzneimitteln. Weitere spezifische Kontraindikationen werden im vorliegenden Kurztext nicht detailliert aufgeführt.

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💡Praxis-Tipp

Ein häufiger Fehler im klinischen Alltag ist die unkritische Langzeitverordnung von Domperidon bei chronischen Magen-Darm-Beschwerden. Der Rote-Hand-Brief betont, dass die maximale Therapiedauer von einer Woche sowie die Tageshöchstdosis von 30 mg nicht überschritten werden sollten, um kardiale Komplikationen zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Rote-Hand-Brief des BfArM beträgt die maximale Tagesdosis 30 mg. Diese sollte auf maximal drei Einzeldosen zu je 10 mg aufgeteilt werden.

Die Anwendung von domperidonhaltigen Arzneimitteln wird auf längstens eine Woche begrenzt. Dies dient der Minimierung von schwerwiegenden kardialen Nebenwirkungen.

Gemäß den Sicherheitsmaßnahmen soll der Wirkstoff nur noch zur Besserung der Symptome Übelkeit und Erbrechen angewendet werden. Andere Indikationen werden nicht mehr empfohlen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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