BfArM2014

Carbomedac (Carboplatin) Rückruf: BfArM Rote-Hand-Brief

Diese Leitlinie stammt aus 2014 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2014)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Carboplatin ist ein platinhaltiges Zytostatikum, das in der Onkologie häufig zur intravenösen Behandlung verschiedener maligner Tumoren eingesetzt wird. Die sichere intravenöse Applikation erfordert zwingend partikelfreie Infusionslösungen, um schwerwiegende Komplikationen wie Embolien oder lokale Reaktionen zu vermeiden.

Diese Zusammenfassung basiert auf einem kurzen Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2014. Das Dokument adressiert ein spezifisches Qualitätsproblem bei einem Carboplatin-Präparat.

Empfehlungen

Der Rote-Hand-Brief des BfArM kommuniziert folgende zentrale Sicherheitsinformationen:

Chargenrückruf

Laut der Sicherheitswarnung wird eine spezifische Charge des Arzneimittels Carbomedac zurückgerufen. Die betroffenen Produktdaten umfassen:

  • Präparat: Carbomedac 10 mg/ml

  • Betroffene Charge: A130069B

  • Hersteller: Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate m.b.H.

Ursache und Qualitätsanforderungen

Der Rückruf begründet sich durch das Auftreten unlöslicher, kristalliner Partikel in der Lösung. Das Dokument betont ausdrücklich, dass das Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zwingend frei von sichtbaren Partikeln sein muss.

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💡Praxis-Tipp

Es wird empfohlen, Konzentrate zur Herstellung von Infusionslösungen vor der Applikation stets visuell auf sichtbare Partikel oder Verfärbungen zu prüfen. Laut der Sicherheitswarnung dürfen Lösungen, die unlösliche Bestandteile aufweisen, keinesfalls verwendet werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Rote-Hand-Brief des BfArM ist ausschließlich die Charge A130069B des Präparats Carbomedac 10 mg/ml betroffen.

Der Rückruf erfolgte aufgrund des Nachweises von unlöslichen, kristallinen Partikeln in der Lösung. Die Vorgaben verlangen, dass das Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zwingend frei von sichtbaren Partikeln ist.

Der Rückruf wurde von der Herstellerfirma Medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate m.b.H. initiiert und über das BfArM als Rote-Hand-Brief kommuniziert.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Carbomedac 10 mg/ml® (Carboplatin): Rückruf der Charge A130069B wegen unlöslicher Partikel (BfArM, 2014). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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