Colchicin bei Gicht: Dosierung und Dosisreduktion

Diese Leitlinie stammt aus 2018 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2018)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die BfArM-Risikoinformation aus dem Jahr 2018 adressiert die Arzneimittelsicherheit der colchicinhaltigen Präparate Colchicum-Dispert® und Colchysat®Bürger. Diese Medikamente sind zur Behandlung des akuten Gichtanfalls zugelassen.

Colchicin zeichnet sich durch eine geringe therapeutische Breite und eine hohe Toxizität aus. Laut BfArM kann es schnell zu Nebenwirkungen oder Überdosierungen kommen, die zum Teil tödlich enden.

Aufgrund von Berichten über Überdosierungen mit tödlichem Ausgang wurden regulatorische Maßnahmen ergriffen. Diese umfassen eine Verringerung der maximalen Packungsgrößen sowie eine Anpassung der Dosierungsempfehlungen und Warnhinweise.

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💡Praxis-Tipp

Das BfArM warnt ausdrücklich vor der geringen therapeutischen Breite und der hohen Toxizität von Colchicin. Es wird darauf hingewiesen, dass Überdosierungen schnell auftreten und einen tödlichen Ausgang nehmen können, weshalb die strikte Einhaltung der reduzierten Maximaldosis von 6 mg pro Gichtanfall essenziell ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut BfArM-Risikoinformation beträgt die Höchstdosis für Colchicin 6 mg pro Gichtanfall. Diese Dosisreduktion basiert auf Studiendaten, die eine gleichwertige Wirksamkeit bei deutlich besserem Sicherheitsprofil belegen.

Das BfArM berichtet von Überdosierungen mit zum Teil tödlichem Ausgang aufgrund der hohen Toxizität und geringen therapeutischen Breite von Colchicin. Zur Risikominimierung wurden die Packungen auf maximal 30 Tabletten oder 30 ml (entspricht 15 mg) begrenzt.

Die aktualisierte Dosierungsempfehlung des BfArM sieht am ersten Tag des akuten Gichtanfalls eine Tagesdosis von 2 mg Colchicin vor. An den Folgetagen wird die Dosis schrittweise weiter reduziert.

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Quelle: Risikoinformation für Colchicum-Dispert® und Colchysat®Bürger der Firma Bürger (BfArM, 2018). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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