G-BA2021

Risankizumab: Therapie der Psoriasis-Arthritis (PsA)

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Jahr 2022 ein Nutzenbewertungsverfahren zum Wirkstoff Risankizumab (Handelsname Skyrizi) abgeschlossen. Diese Zusammenfassung basiert auf der verfahrenstechnischen Übersicht des G-BA zu einem neuen Anwendungsgebiet des Medikaments.

Psoriasis-Arthritis ist eine chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung, die häufig mit Schuppenflechte einhergeht. Wenn Standardtherapien nicht ausreichen, kommen zielgerichtete Biologika wie Risankizumab zum Einsatz.

Der G-BA bewertet in diesem Rahmen den Zusatznutzen des Medikaments im Vergleich zu einer zweckmäßigen Vergleichstherapie für definierte Patientengruppen im deutschen Versorgungssystem.

Empfehlungen

Die G-BA-Dokumentation formuliert folgende Eckpunkte für den Einsatz von Risankizumab im untersuchten Anwendungsgebiet:

Zugelassenes Anwendungsgebiet

Laut Quelltext wird Risankizumab (Skyrizi) für folgende Indikation bewertet:

  • Behandlung erwachsener Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis

  • Einsatz als Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat (MTX)

  • Voraussetzung ist ein unzureichendes Ansprechen auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs)

  • Alternativ ist der Einsatz bei einer dokumentierten Unverträglichkeit gegenüber diesen DMARDs vorgesehen

Zweckmäßige Vergleichstherapie und Zusatznutzen

Die Bewertung des Zusatznutzens durch den G-BA basiert auf dem Vergleich mit einer festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie.

Da es sich bei der vorliegenden Quelle um eine Verfahrensübersicht handelt, wird für die konkrete Benennung der zweckmäßigen Vergleichstherapie sowie für das genaue Ausmaß des Zusatznutzens auf die externen Dokumente verwiesen. Laut Dokumentation sind diese spezifischen Ergebnisse im finalen Beschlusstext vom 19.05.2022 sowie in den dazugehörigen "Tragenden Gründen" definiert.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Risankizumab bei Psoriasis-Arthritis ein vorheriges unzureichendes Ansprechen oder eine Unverträglichkeit gegenüber mindestens einem klassischen DMARD zwingend voraussetzt.

Häufig gestellte Fragen

Das Medikament wird für erwachsene Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis bewertet. Voraussetzung ist ein unzureichendes Ansprechen oder eine Unverträglichkeit gegenüber vorherigen DMARD-Therapien.

Laut Dokumentation kann der Wirkstoff sowohl als Monotherapie als auch in Kombination mit Methotrexat (MTX) eingesetzt werden.

Die spezifische zweckmäßige Vergleichstherapie und das Ausmaß des Zusatznutzens sind im finalen G-BA-Beschluss vom 19.05.2022 sowie in den dazugehörigen Tragenden Gründen dokumentiert.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Risankizumab (Neues Anwendungsgebiet: Psoriasis-Arthritis, Monotherapie oder in Kombination mit Methotrexat) (G-BA, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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