AWMF2024

PTBS: Leitlinien-Empfehlung zu Diagnostik und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die AWMF S3-Leitlinie (Register-Nr. 155/001) bietet evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für die Diagnostik und Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen. Sie adressiert sowohl die klassische als auch die komplexe PTBS gemäß ICD-11.

Ein zentraler Aspekt ist die Abgrenzung von anderen Traumafolgestörungen sowie die Berücksichtigung komorbider Erkrankungen. Epidemiologische Daten zeigen, dass Begleiterkrankungen bei traumatisierten Menschen eher die Regel als die Ausnahme darstellen.

Ziel ist es, die Handlungssicherheit der behandelnden Berufsgruppen zu erhöhen. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Priorisierung psychotherapeutischer Verfahren gegenüber medikamentösen Ansätzen gelegt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass komorbide Störungen bei der PTBS eher die Regel als die Ausnahme sind und in der Diagnostik sowie Behandlungsplanung zwingend berücksichtigt werden müssen.

Häufig gestellte Fragen

Als Behandlung erster Wahl wird eine traumafokussierte Psychotherapie empfohlen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Verarbeitung der traumatischen Erinnerung.

Eine medikamentöse Therapie sollte nicht als primäre Behandlung erfolgen. Falls sie nach gemeinsamer Entscheidungsfindung dennoch gewünscht ist, werden Sertralin, Paroxetin oder Venlafaxin empfohlen.

Es wird stark davon abgeraten, Benzodiazepine zur Behandlung einzusetzen. Dies gilt aufgrund des hohen Suchtrisikos ganz besonders für Kinder und Jugendliche.

Für die komplexe PTBS wird eine Kombination aus traumafokussierten Techniken und Interventionen zur Emotionsregulation empfohlen. Zudem sollte an dysfunktionalen zwischenmenschlichen Mustern gearbeitet werden.

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Quelle: S3-Leitlinie PTBS (AWMF 155-001) (AWMF, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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