Lungenkarzinom: S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Leitlinienprogramm Onkologie (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Lungenkarzinom gehört weltweit zu den häufigsten und tödlichsten Krebserkrankungen. Der wichtigste Risikofaktor ist das aktive und passive Tabakrauchen, aber auch berufliche Expositionen wie Asbest oder Radon tragen zur Entstehung bei.

Die Prognose hängt stark vom Tumorstadium bei Erstdiagnose sowie vom histologischen Subtyp ab. Man unterscheidet grob das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) vom selteneren, aber sehr aggressiven kleinzelligen Lungenkarzinom (SCLC).

In den letzten Jahren haben sich die therapeutischen Möglichkeiten durch die Einführung zielgerichteter Therapien und der Immunonkologie erheblich erweitert. Eine strukturierte, interdisziplinäre Betreuung in spezialisierten Zentren wird daher als essenziell für den Behandlungserfolg angesehen.

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💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie soll bei Patienten mit NSCLC im Stadium IV vor Beginn der Erstlinientherapie zwingend eine umfassende molekularpathologische Testung abgewartet werden. Es wird betont, dass zielgerichtete Therapien bei Vorliegen von Treibermutationen der Chemotherapie deutlich überlegen sind.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie profitieren asymptomatische Risikopersonen zwischen 50 und 75 Jahren von einer jährlichen Low-Dose-CT. Voraussetzung ist eine Raucheranamnese von mindestens 15 Zigaretten pro Tag über 30 Jahre oder 10 Zigaretten über 20 Jahre.

Vor einer Erstlinientherapie im Stadium IV wird die Testung auf EGFR, BRAF, ALK, ROS1, RET und NTRK empfohlen. Zudem soll die PD-L1-Expression bestimmt werden.

Ab dem Stadium II wird nach kompletter Resektion eine Cisplatin-basierte Chemotherapie empfohlen. Abhängig vom molekularen Profil kann zusätzlich eine Therapie mit Osimertinib oder Atezolizumab erfolgen.

Im fernmetastasierten Stadium wird primär eine Chemo-Immuntherapie empfohlen. Diese besteht aus Platin und Etoposid in Kombination mit einem PD-L1-Antikörper wie Atezolizumab oder Durvalumab.

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Quelle: S3-Leitlinie Lungenkarzinom v2.2 (2024) (Leitlinienprogramm Onkologie, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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