Malaria-Schnelltest (LDH): Diagnostik & Interpretation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Leitlinie von Gesundheit.gv.at beschreibt die Bestimmung der Plasmodien-Laktat-Dehydrogenase (LDH) im Blut als Schnelltestverfahren. Die Malaria ist eine durch Anophelesmücken übertragene tropische Infektionskrankheit.

Erreger sind Parasiten der Gattung Plasmodium, welche die roten Blutkörperchen befallen und sich dort intrazellulär vermehren. Dies führt zu den charakteristischen Fieberschüben der Erkrankung.

Weltweit ist Malaria nach der Tuberkulose die zweithäufigste Infektionskrankheit. Unbehandelt kann insbesondere die Malaria tropica zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie Organversagen führen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein negatives Ergebnis im Malaria-Schnelltest schließt eine Infektion nicht sicher aus, da die Erregerkonzentration unter der Nachweisgrenze liegen kann. Die Leitlinie betont, dass jegliches Fieber nach einem Tropenaufenthalt zwingend als Malaria zu werten ist, bis das Gegenteil bewiesen wurde. Eine stationäre Aufnahme zur Abklärung wird bereits bei bloßem Verdacht empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie sollte das Blut nach Möglichkeit während eines Fieberschubes abgenommen werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Konzentration der Plasmodien im Blut am höchsten.

Ein negatives Ergebnis legt nahe, dass keine lebenden Plasmodien in der Probe sind, schließt eine Malaria aber nicht aus. Die Konzentration der Erreger kann unterhalb der Nachweisgrenze des Testsystems liegen.

Ja, gängige Testverfahren ermöglichen eine Differenzierung. Es kann zwischen der malignen Form (P. falciparum) und den benignen Formen (P. vivax, P. ovale, P. malariae) unterschieden werden.

Die Leitlinie weist darauf hin, dass Malariaparasiten parasitäre Dauerformen (Hypnozoiten) bilden können. Dadurch sind Rückfälle noch bis zu zwei Jahre nach einer Tropenreise möglich.

Der Referenzwert für die Plasmodien-LDH im Blut ist bei Männern und Frauen aller Altersgruppen negativ.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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