Lymphknotenzytologie (FNA): Indikation und Befundung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Lymphknotenzytologie (Lnn-Zytologie) ist ein diagnostisches Verfahren zur mikroskopischen Untersuchung von Zellen aus dem lymphatischen Gewebe. Sie stellt eine einfache und kostengünstige Methode dar, um krankhafte Prozesse in den Lymphknoten abzuklären.

Lymphknoten fungieren als Filterstationen des Körpers, in denen Fresszellen (Makrophagen) die Lymphe von Bakterien, Zellfragmenten und Giftstoffen reinigen. Zudem dienen sie der Bildung von Lymphozyten, einer wichtigen Untergruppe der weißen Blutkörperchen.

Eine zentrale Indikation für die zytologische Untersuchung ist die Vergrößerung von Lymphknoten (Lymphom). Dabei hilft das Verfahren, zwischen gutartigen reaktiven Veränderungen, wie sie bei Infektionen oder Autoimmunerkrankungen auftreten, und bösartigen Erkrankungen wie Hodgkin- oder Non-Hodgkin-Lymphomen zu unterscheiden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Aufbereitung des Aspirats wird auf die hohe Fehleranfälligkeit durch mechanische Einflüsse hingewiesen. Es wird betont, dass ein zu starker Druck beim Ausstreichen auf dem Objektträger die Zellen zerstören und den gesamten Befund unbrauchbar machen kann. Zudem ist auf die korrekte Präanalytik je nach geplanter Färbung zu achten, da PAP-Färbungen zwingend eine sofortige Fixierung benötigen, während MGG-Färbungen luftgetrocknet werden müssen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle erfolgt die Materialgewinnung primär über eine Feinnadelaspiration (FNA). Bei oberflächlichen Lymphknoten wird diese oft ultraschallgezielt durchgeführt, während tiefere Lymphknoten endoskopisch punktiert werden.

Die Standardfärbungen umfassen die May-Grünwald-Giemsa-Färbung (MGG) und die Papanicolaou-Färbung (PAP). Für spezifische Tumorabklärungen können zusätzlich immunzytochemische Spezialfärbungen angefordert werden.

Die Bewertungsgruppe B nach den Kriterien der Österreichischen Gesellschaft für Zytologie (ÖGZ) beschreibt einen auffälligen Befund mit unklarer Dignität. Es kann zytologisch nicht eindeutig zwischen einer gutartigen oder bösartigen Veränderung unterschieden werden.

Der Text stellt klar, dass es für zytologische Untersuchungen keine klassischen numerischen Referenzwerte gibt. Die Befundung erfolgt stattdessen deskriptiv und durch die Einordnung in standardisierte Bewertungsgruppen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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