Influenza-A/B-Schnelltest: Diagnostik und Therapie
Hintergrund
Die Grippe (Influenza) ist eine akute Infektionskrankheit, die durch Viren vom Typ Influenza A oder B ausgelöst wird. Die Übertragung erfolgt primär über eine Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch.
Besondere klinische Relevanz haben die saisonal auftretenden Influenza-A- und B-Viren. Das Influenza-A-Virus wird anhand der in die Virushülle eingebauten Proteine Hämagglutinin (H) und Neuraminidase (N) in verschiedene Subtypen unterteilt.
Da sich die Struktur dieser Oberflächenproteine jährlich ändert, ist eine regelmäßige Anpassung und Auffrischung der Grippeimpfung erforderlich. Diese Zusammenfassung basiert auf den Kurzinformationen von Gesundheit.gv.at.
💡Praxis-Tipp
Ein negativer Influenza-Schnelltest schließt eine akute Infektion nicht sicher aus, da die Viruslast unter der Nachweisgrenze liegen kann. Die klinische Diagnose bleibt bei typischer Symptomatik in der Grippesaison entscheidend. Zudem wird betont, dass eine spezifische antivirale Therapie mit Neuraminidasehemmern nur innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden nach Infektionsbeginn wirksam ist.
Häufig gestellte Fragen
Für die Durchführung des Schnelltests können Nasensekret, Nasenspülflüssigkeit oder ein Abstrich aus dem Nasen-Rachen-Raum verwendet werden. Die Entnahme erfolgt in der Regel durch medizinisches Fachpersonal.
Nein, ein negativer Test schließt eine Influenzainfektion nicht aus. Die Konzentration der viralen Proteine kann unterhalb der Nachweisgrenze liegen, weshalb das Ergebnis immer klinisch interpretiert werden muss.
Eine Therapie mit Neuraminidasehemmern kann bei positiver Testung und passender Symptomatik erwogen werden. Laut Quelle ist diese Behandlung jedoch nur innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden nach der Infektion wirksam.
Der definitive Beweis erfolgt durch den Nachweis von Influenza-RNA mittels PCR. Alternativ wird ein Antikörpernachweis im Blut mit einem vierfachen Titeranstieg innerhalb von zwei Wochen beschrieben.
Antibiotika sind gegen Viren unwirksam und werden primär nicht eingesetzt. Sie sind nur indiziert, wenn der Verdacht auf eine bakterielle Superinfektion besteht, beispielsweise bei sehr schweren oder langen Krankheitsverläufen.
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Quelle: Laborwert: Influenza-A/B-Antigen/Nasensekret (INABN) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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