Laborwert HAV-AK IgM: Diagnostik laut Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die vorliegende Zusammenfassung basiert auf den Informationen von Gesundheit.gv.at zur Bestimmung von Antikörpern gegen das Hepatitis-A-Virus (HAV) vom Typ IgM. Die Hepatitis A ist eine durch das HAV ausgelöste, vorübergehende Entzündung des Lebergewebes.

Die Erkrankung dauert in der Regel zwei bis drei Wochen und heilt fast immer folgenlos aus. Eine chronische Verlaufsform der Hepatitis A existiert laut Quelle nicht, und schwere Verläufe sind selten.

Die Übertragung erfolgt durch die Aufnahme von verunreinigten Nahrungsmitteln oder Trinkwasser, wie beispielsweise verschmutztes Wasser, Eiswürfel oder rohe Meeresfrüchte. Besonders häufig tritt die Infektion in den Tropen und Subtropen auf, weshalb Fernreisen ein Hauptrisikofaktor darstellen.

Empfehlungen

Indikation und Diagnostik

Die Bestimmung der HAV-AK vom Typ IgM wird zum Nachweis einer akuten Infektion mit dem Hepatitis-A-Virus herangezogen. Die Antikörper werden vom Immunsystem bei einer Erstinfektion gebildet.

Laut Leitlinie sind die IgM-Antikörper meist bereits bei Ausbruch der klinischen Symptome im Blut nachweisbar. Zu diesen Symptomen zählen:

  • Gelbsucht (Ikterus)

  • Fieber

  • Übelkeit

Interpretation der Laborwerte

Ein positiver Nachweis von IgM-Antikörpern im Blut weist auf eine akute oder eine vor Kurzem durchgemachte Hepatitis A hin. Die IgM-Antikörper verschwinden üblicherweise innerhalb von drei bis sechs Monaten wieder.

Im weiteren Verlauf bleiben lediglich die Antikörper vom Typ IgG im Blut nachweisbar. Diese dienen als Ausdruck des immunologischen Gedächtnisses und zeigen an, dass die Erkrankung im weiteren Leben nicht mehr auftritt.

Referenzwerte

Die Quelle gibt folgende Referenzwerte für die qualitative Bestimmung an, die als Orientierungshilfe dienen:

PatientengruppeReferenzwertEinheit
Männer bis 18 Jahrenegativqualitativ
Männer über 18 Jahrenegativqualitativ
Frauen bis 18 Jahrenegativqualitativ
Frauen über 18 Jahrenegativqualitativ

Es wird betont, dass Laborwerte immer im klinischen Gesamtbild durch ärztliches Personal interpretiert werden müssen.

Prävention und Impfung

Zur Vermeidung einer Infektion wird die Einhaltung hygienischer Maßnahmen, insbesondere auf Reisen, sowie eine Schutzimpfung angeführt.

Gemäß dem österreichischen Impfplan (2024/2025) wird darauf hingewiesen, dass nach einer Grundimmunisierung bei nicht beeinträchtigter Immunlage vermutlich keine weiteren Auffrischungsimpfungen mehr erforderlich sind.

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💡Praxis-Tipp

Bei Kindern unter fünf Jahren verläuft eine Infektion mit dem Hepatitis-A-Virus laut Quelle meist völlig symptomlos. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass die HAV-AK vom Typ IgM in der Regel bereits bei Ausbruch der ersten klinischen Symptome wie Gelbsucht oder Fieber im Blut nachweisbar sind, was eine rasche laborchemische Diagnosestellung ermöglicht.

Häufig gestellte Fragen

Laut der Leitlinie verschwinden die IgM-Antikörper meist innerhalb von drei bis sechs Monaten nach der Infektion. Danach bleiben nur noch die IgG-Antikörper als Zeichen der Immunität nachweisbar.

Die Quelle stellt klar, dass es keine chronische Hepatitis A gibt. Die Erkrankung dauert etwa zwei bis drei Wochen und heilt fast immer folgenlos aus.

Gemäß dem zitierten österreichischen Impfplan (2024/2025) sind vermutlich keine weiteren Auffrischungsimpfungen nötig. Voraussetzung hierfür ist eine erfolgte Grundimmunisierung bei nicht beeinträchtigter Immunlage.

Der Nachweis von IgG-Antikörpern ohne Vorhandensein von IgM-Antikörpern ist ein Ausdruck des immunologischen Gedächtnisses. Dies zeigt an, dass eine Immunität durch eine durchgemachte Infektion oder eine Impfung besteht.

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Quelle: Laborwert: HAV-AK IgM (HAAKM) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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