CD4/CD8-Ratio: Referenzwerte und HIV-Stadieneinteilung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die CD4/CD8-Ratio beschreibt das Verhältnis zwischen T-Helferzellen (CD4+) und zytotoxischen T-Suppressorzellen (CD8+). Laut dem österreichischen Gesundheitsportal wird dieser Laborwert im Rahmen der Leukozytentypisierung zur Bestimmung des Immunstatus herangezogen.

T-Zellen machen etwa 70 Prozent der Lymphozyten im Blut aus und sind ein zentraler Bestandteil des zellulären Immunsystems. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Viren, Pilzen, bestimmten Bakterien sowie Tumorzellen und sind an Abstoßungsreaktionen beteiligt.

Die Quantifizierung der Zellen erfolgt standardmäßig mittels Durchflusszytometrie (FACS) aus dem Blut. Einen besonders hohen diagnostischen Stellenwert hat der Parameter bei der Überwachung von HIV-Infektionen, da das HI-Virus spezifisch die T-Helferzellen befällt und zerstört.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger diagnostischer Hinweis ist die Bestimmung der CD4/CD8-Ratio aus der Broncho-alveolären Lavage (BAL). Während der Wert im peripheren Blut vor allem für virale und immunologische Systemerkrankungen relevant ist, deutet eine isolierte Erhöhung der Ratio in der Lungenspülflüssigkeit spezifisch auf eine Sarkoidose (Morbus Boeck) hin.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Gesundheitsportal liegt der Referenzbereich für die CD4/CD8-Ratio bei 1,0 bis 3,6. Dieser Wert gilt einheitlich und unabhängig von Alter und Geschlecht.

Eine erniedrigte Ratio weist auf einen Abfall der T-Helferzellen hin. Dies wird häufig bei Immundefekten, HIV-Infektionen oder anderen Viruserkrankungen wie der Virushepatitis beobachtet.

Erhöhte Werte im Blut können bei Autoimmunerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis, bei Multipler Sklerose oder bestimmten T-Zell-Lymphomen auftreten. In der Broncho-alveolären Lavage spricht ein erhöhter Wert für eine Sarkoidose.

Die immunologische Einteilung erfolgt in drei Stufen basierend auf der Zellzahl pro Mikroliter Blut. Werte über 500 entsprechen Stufe 1, Werte zwischen 200 und 499 der Stufe 2, und Werte unter 200 definieren die Stufe 3.

Die Quantifizierung der T-Zellen erfolgt mittels Durchflusszytometrie, auch FACS (Fluorescence Activated Cell Sorting) genannt. Dieses Verfahren wird im Rahmen der Leukozytentypisierung aus dem Blut angewendet.

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Quelle: Laborwert: CD4+3+/CD8+3+-Ratio (48TRT) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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