Kardiovaskuläres Risiko: ASSIGN-Score und Prävention
Hintergrund
Kardiovaskuläre Erkrankungen (CVD) stellen eine der Haupttodesursachen dar und verursachen einen erheblichen Teil der vermeidbaren Todesfälle. Ein nationales Programm in Schottland zielt darauf ab, diese vermeidbaren kardiovaskulären Todesfälle innerhalb von 20 Jahren um 20 % zu reduzieren.
Zur Erreichung dieses Ziels wurde der ASSIGN-Risikorechner auf die Version 2.0 aktualisiert. Dieses Instrument schätzt das 10-Jahres-Risiko für koronare Herzkrankheiten und Schlaganfälle bei Personen ohne vorbestehende kardiovaskuläre Erkrankung.
Die Aktualisierung berücksichtigt veränderte Krankheitstrends in der Bevölkerung seit 2006. Zudem zielt das Programm darauf ab, gesundheitliche Ungleichheiten durch eine verbesserte Früherkennung und ein optimiertes Management von Risikofaktoren abzubauen.
💡Praxis-Tipp
Ein zentraler Aspekt für die Praxis ist die Absenkung des Hochrisiko-Schwellenwerts im ASSIGN v2.0 Score von 20 % auf 10 %. Es wird darauf hingewiesen, dass die Beibehaltung des alten Schwellenwerts bei der neuen Berechnungsgrundlage zu einer massiven Untererfassung von gefährdeten Personen führen würde. Zudem ist zu beachten, dass die rheumatoide Arthritis nicht mehr als eigenständige Variable in den Rechner eingeht.
Häufig gestellte Fragen
In der neuen Version ASSIGN v2.0 wird ein hohes Risiko ab einem Schwellenwert von 10 % definiert. Dies stellt eine deutliche Absenkung gegenüber der Vorversion dar, in der die Grenze bei 20 % lag.
Der Score wird zur Schätzung des 10-Jahres-Risikos für koronare Herzkrankheiten und Schlaganfälle herangezogen. Er ist ausschließlich für Personen konzipiert, bei denen noch keine vorbestehende kardiovaskuläre Erkrankung diagnostiziert wurde.
Im Rahmen der Neukalibrierung anhand aktueller Kohortenstudien wurde das Berechnungsmodell überarbeitet. Infolgedessen wurde die rheumatoide Arthritis als Variable aus dem ASSIGN v2.0 Rechner gestrichen.
Dieser Ansatz beschreibt die Kernstrategie des kardiovaskulären Risikomanagements. Es wird empfohlen, Risikofaktoren frühzeitig zu identifizieren, diese durch Lebensstil- oder Therapieanpassungen zu optimieren und so das Gesamtrisiko zu reduzieren.
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Quelle: SIGN: Risk estimation and the prevention of cardiovascular disease (SIGN, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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