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Kardiovaskuläre Prävention: Risikoscores und Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung, nicht ärztlich geprüft|Quelle: SIGN (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die SIGN-Leitlinie 149 befasst sich mit der Abschätzung und Prävention des kardiovaskulären Risikos. Kardiovaskuläre Erkrankungen haben eine multifaktorielle Ätiologie mit potenziell modifizierbaren Risikofaktoren wie Rauchen, Hypertonie und Fettstoffwechselstörungen.

Die Leitlinie betont einen kombinierten Ansatz aus bevölkerungsweiten Strategien und gezielten Interventionen für Hochrisikopersonen. Die Berechnung des absoluten kardiovaskulären Risikos bildet dabei den Ausgangspunkt für präventive Behandlungsentscheidungen.

Da die meisten kardiovaskulären Todesfälle in der großen Gruppe der Personen mit moderatem Risiko auftreten, ist eine präzise Risikostratifizierung essenziell. Die Leitlinie zielt darauf ab, Über- und Unterversorgung durch evidenzbasierte Schwellenwerte zu vermeiden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein häufiger Grund für den Therapieabbruch ist eine vermutete Statin-Intoleranz aufgrund von Muskelschmerzen. Die Leitlinie weist darauf hin, dass 70 bis 90 % dieser Personen bei einer erneuten Exposition (Rechallenge) ein Statin tolerieren. Es wird empfohlen, bei persistierender Intoleranz zunächst auf ein alternatives Statin zu wechseln, bevor die Therapie vollständig beendet wird.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird Aspirin zur Primärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen nicht empfohlen. Die Risiken für gastrointestinale und intrakranielle Blutungen überwiegen hierbei den potenziellen Nutzen.

Die Leitlinie empfiehlt Atorvastatin in einer Dosierung von 80 mg täglich für Personen mit etablierter kardiovaskulärer Erkrankung. Bei Unverträglichkeiten oder Interaktionsrisiken kann die Dosis angepasst werden.

Es wird ein Zielblutdruck von <135/85 mmHg bei Personen mit Diabetes, chronischer Nierenerkrankung oder Endorganschäden empfohlen. Für unkomplizierte Hypertonie liegt das Ziel bei <140/90 mmHg.

Die Leitlinie rät von der Einnahme von Omega-3-Nahrungsergänzungsmitteln zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos ab. Stattdessen wird der regelmäßige Verzehr von Fisch im Rahmen der Ernährung empfohlen.

Es wird eine formale Risikobewertung alle fünf Jahre für Erwachsene über 40 Jahre empfohlen. Ein 10-Jahres-Risiko von ≥20 % gilt dabei als Indikation für präventive medikamentöse Maßnahmen.

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Quelle: SIGN 149: Risk Estimation and the Prevention of Cardiovascular Disease (SIGN, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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