IQWiG2019Onkologie

Lungenkarzinom-Chirurgie: Fallzahlen und Mortalität

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die chirurgische Resektion ist ein zentraler Baustein in der kurativen Behandlung des Lungenkarzinoms. Da es sich um komplexe Eingriffe handelt, wird in der Gesundheitspolitik regelmäßig diskutiert, inwiefern die Erfahrung und Routine einer Klinik die Behandlungsergebnisse beeinflussen.

Der Rapid Report V18-03 des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aus dem Jahr 2019 untersucht diesen Zusammenhang systematisch. Ziel war es, die Korrelation zwischen der Leistungsmenge (Krankenhausfallzahlen) und der Qualität des Behandlungsergebnisses bei der chirurgischen Therapie zu bewerten.

Zusätzlich wurde geprüft, ob sich bereits eingeführte Mindestfallzahlen messbar auf die Versorgungsqualität auswirken. Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzfassung des IQWiG-Berichts.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Zuweisung zur chirurgischen Behandlung eines Lungenkarzinoms ist laut IQWiG-Bericht von einer höheren Sterblichkeit bei geringerer Leistungsmenge der Klinik auszugehen. Es wird daher nahegelegt, die Fallzahlen der behandelnden Einrichtung als relevanten Faktor für das Gesamtüberleben und die krankenhausbezogene Mortalität zu berücksichtigen.

Häufig gestellte Fragen

Ja, der IQWiG-Bericht zeigt überwiegend einen positiven Zusammenhang. Eine geringere Leistungsmenge in der Klinik geht mit einer höheren Sterblichkeit und einem schlechteren Gesamtüberleben einher.

Zu den konkreten Effekten von bereits in die Versorgung eingeführten Mindestfallzahlen konnten laut Bericht keine aussagefähigen Studien identifiziert werden. Eine evidenzbasierte Bewertung dieses gesundheitspolitischen Instruments war somit nicht möglich.

Für Endpunkte wie schwerwiegende Infektionen oder therapiebedingte Komplikationen lagen dem IQWiG keine verwertbaren Daten vor. Daher kann hierzu keine gesicherte Aussage getroffen werden.

Für die chirurgische Behandlung anderer bösartiger Tumoren in der Lunge konnten in der Untersuchung keine relevanten Studien identifiziert werden. Die Aussagen beschränken sich auf das Lungenkarzinom.

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Quelle: IQWiG V18-03: Zusammenhang zwischen Leistungsmenge und Qualität des Behandlungsergebnisses bei Lungenkarzinom - Rapid Report (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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