IQWiG2022Neurologie

Solriamfetol (OSA): Indikation bei Tagesschläfrigkeit

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit einem Addendum zur Nutzenbewertung von Solriamfetol. Ziel war die Einschätzung der Patientenzahlen im Anwendungsgebiet der obstruktiven Schlafapnoe (OSA).

Solriamfetol ist zugelassen zur Verbesserung der Wachheit und zur Reduktion übermäßiger Tagesschläfrigkeit (EDS) bei erwachsenen OSA-Patienten. Voraussetzung für den Einsatz ist, dass die EDS durch eine primäre OSA-Therapie, wie beispielsweise eine CPAP-Beatmung, nicht zufriedenstellend behandelt werden konnte.

Der Bericht vergleicht die Herleitung der Patientenzahlen aus den Dossiers zu Solriamfetol und dem vergleichbaren Wirkstoff Pitolisant. Dabei zeigten sich erhebliche Diskrepanzen in den Berechnungsansätzen der pharmazeutischen Unternehmer hinsichtlich der Definition der Zielpopulation.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Einschätzung des BfArM im IQWiG-Bericht ist der Einsatz von Solriamfetol nicht zwingend an eine begleitende CPAP-Therapie gebunden. Es wird darauf hingewiesen, dass das Medikament auch als alleinige Maßnahme infrage kommt, wenn eine CPAP-Therapie von der betroffenen Person nicht vertragen wird, unwirksam war oder aus anderen Gründen keine Option darstellt.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht wird Solriamfetol bei erwachsenen Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe eingesetzt, um die Wachheit zu verbessern und übermäßige Tagesschläfrigkeit zu reduzieren. Voraussetzung ist, dass eine primäre OSA-Therapie (wie CPAP) keine zufriedenstellende Besserung erbrachte.

Nein, das BfArM stellt in der Bewertung klar, dass Solriamfetol auch als alleinige Therapie eingesetzt werden kann. Dies gilt für Fälle, in denen eine CPAP-Therapie nicht wirksam war, nicht toleriert wurde oder aus anderen Gründen keine Option darstellt.

Gemäß der Klärung mit dem BfArM im vorliegenden Bericht haben die geringen Unterschiede im Wortlaut der Indikationsformulierungen keinen relevanten klinischen Hintergrund. Beide Medikamente können sowohl begleitend zu CPAP als auch bei CPAP-Intoleranz verordnet werden.

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Quelle: IQWiG G22-06: Solriamfetol (obstruktive Schlafapnoe) - Addendum zum Auftrag A21-129 (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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