Patisiran bei hATTR-Amyloidose: Indikation und Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG bewertet das Arzneimittel Patisiran. Es ist zugelassen zur Behandlung der hereditären Transthyretin-Amyloidose (hATTR-Amyloidose) bei erwachsenen Personen mit Polyneuropathie der Stadien 1 oder 2.

Da Patisiran als Orphan Drug (Arzneimittel für seltene Leiden) zugelassen ist, gilt der medizinische Zusatznutzen laut § 35a SGB V bereits durch die Zulassung als belegt. Das Ausmaß des Zusatznutzens wird im weiteren Verfahren durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) bewertet.

Der Auftrag des Instituts beschränkt sich in diesem Fall auf die Prüfung der Angaben des pharmazeutischen Unternehmers. Dabei werden ausschließlich die geschätzte Anzahl der Zielpopulation in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sowie die zu erwartenden Therapiekosten analysiert.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Verordnung von Patisiran wird auf die Notwendigkeit einer adäquaten Prämedikation hingewiesen. Der Bericht betont, dass Begleitmedikamente wie Kortikosteroide, H1- und H2-Blocker sowie Vitamin-A-Ergänzungen essenzieller Bestandteil der Therapie sind und bei der Kosten- und Ressourcenplanung berücksichtigt werden müssen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht ist das Medikament zur Behandlung der hereditären Transthyretin-Amyloidose (hATTR-Amyloidose) zugelassen. Es richtet sich an Erwachsene mit einer Polyneuropathie der Stadien 1 oder 2.

Da es sich um ein Orphan Drug handelt, gilt der medizinische Zusatznutzen gesetzlich bereits durch die Zulassung als belegt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bewertet im Anschluss lediglich das Ausmaß dieses Zusatznutzens.

Die geschätzten Jahrestherapiekosten für die gesetzliche Krankenversicherung liegen zwischen rund 344.000 € und 515.000 € pro Person. Die genauen Kosten variieren abhängig vom Körpergewicht und dem daraus resultierenden Medikamentenverbrauch.

Die Therapie erfordert eine Prämedikation zur Vermeidung von Infusionsreaktionen. Dazu gehören laut Bericht Kortikosteroide, H1- und H2-Blocker sowie eine tägliche orale Vitamin-A-Ergänzung.

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Quelle: IQWiG G18-14: Patisiran (Hereditäre Transthyretin-Amyloidose mit Polyneuropathie) - Bewertung gemäß § 35a Abs. 1 Satz 11 SGB V (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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