IQWiG2013Onkologie

Ösophaguskarzinom: PET/CT-Staging und Rezidivdiagnostik

Diese Leitlinie stammt aus 2013 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2013)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beauftragte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Bewertung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und PET/CT. Der vorliegende Bericht aus dem Jahr 2013 fokussiert sich auf den Einsatz bei Ösophaguskarzinomen.

Ziel der Untersuchung war die Ermittlung des patientenrelevanten Nutzens bei Primärstaging, Restaging und Rezidivdiagnostik. Darunter werden fassbare Konsequenzen für Morbidität und Mortalität verstanden, die kausal auf die Bildgebung zurückzuführen sind.

Zusätzlich wurde die diagnostische und prognostische Güte der PET im Vergleich zu Standardverfahren wie der Computertomographie (CT) oder Endosonographie (EUS) analysiert. Hierfür wurden systematische Übersichtsarbeiten und Primärstudien ausgewertet.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird im Bericht hervorgehoben, dass die PET der konventionellen CT beim N-Staging des Ösophaguskarzinoms diagnostisch nicht signifikant überlegen ist. Ein patientenrelevanter Zusatznutzen durch die PET-Bildgebung konnte mangels Evidenz in keiner Staging-Phase belegt werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht konnte beim N-Staging kein statistisch signifikanter Unterschied in der diagnostischen Güte zwischen PET und CT festgestellt werden. Für das M-Staging reichten die Daten für eine präzise Schätzung nicht aus.

Der Bericht stellt fest, dass ein patientenrelevanter Nutzen der PET oder PET/CT bezüglich Endpunkten wie Mortalität oder Morbidität nicht belegt ist. Es fehlen entsprechende vergleichende Interventionsstudien.

Die Evidenz zum Restaging beruht auf wenigen Studien mit kleinen Fallzahlen. Die Sensitivität und Spezifität der PET/CT variieren in den Einzelstudien stark, sodass keine abschließende verlässliche Aussage getroffen wird.

Zum Zeitpunkt der Berichterstellung lagen keine direkten Vergleiche zwischen PET und konventioneller Diagnostik für das Rezidiv vor. Der Zusatznutzen in dieser Indikation bleibt unklar.

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Quelle: IQWiG D06-01H: Positronen-Emissions-Tomographie (PET) bei Ösophaguskarzinom (IQWiG, 2013). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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