IQWiG2012Onkologie

Rezidivierendes Kolorektalkarzinom: PET/CT-Diagnostik

Diese Leitlinie stammt aus 2012 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2012)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aus dem Jahr 2012 untersucht den Einsatz der Positronen-Emissions-Tomographie (PET und PET/CT) bei rezidivierendem kolorektalem Karzinom. Ziel war die Bewertung des patientenrelevanten Nutzens sowie der diagnostischen und prognostischen Güte.

Die Indikation fokussiert sich auf Patienten mit einem begründeten Verdacht auf ein Rezidiv. Als Vergleichsstandard diente primär die konventionelle Diagnostik, welche überwiegend aus der Computertomographie (CT) bestand.

Laut Bericht konnte der patientenrelevante Nutzen, wie etwa Auswirkungen auf Mortalität oder Morbidität, aufgrund fehlender oder methodisch ungeeigneter Daten nicht bestimmt werden. Daher konzentriert sich die Auswertung auf die diagnostische Testgüte.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass die PET und PET/CT zwar eine höhere diagnostische Genauigkeit als die CT bei der Rezidivsuche des Kolorektalkarzinoms aufweisen, ein direkter patientenrelevanter Nutzen bezüglich Morbidität oder Mortalität jedoch nicht belegt ist. Es wird betont, dass die höhere Testgüte nicht automatisch mit verbesserten klinischen Endpunkten gleichzusetzen ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht zeigt die PET bzw. PET/CT eine höhere diagnostische Testgüte bei der Erkennung von Lokalrezidiven und Fernmetastasen im Vergleich zur CT. Ein daraus resultierender patientenrelevanter Nutzen konnte jedoch mangels Daten nicht belegt werden.

Die gepoolte Sensitivität der PET bzw. PET/CT zur Erkennung von Lebermetastasen wird im Bericht mit 95 % angegeben, bei einer Spezifität von 99 %. Die konventionelle Diagnostik erreichte in den untersuchten Studien eine Sensitivität von 91 %.

Der Bericht stellt fest, dass keine Studien identifiziert wurden, die explizit das Staging von Rezidiven (wie die Zuordnung zu TNM-Stadien) durch die PET untersuchten. Daher können hierzu keine Aussagen getroffen werden.

Aus den vorliegenden Daten können laut Bericht keine belastbaren Aussagen zum direkten Vergleich zwischen PET/PET-CT und der MRT abgeleitet werden. Die Studienlage hierzu wurde als unzureichend und verzerrungsanfällig bewertet.

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Quelle: IQWiG D06-01C: Positronen-Emissions-Tomographie (PET) bei rezidivierendem kolorektalen Karzinom (IQWiG, 2012). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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