IQWiG2022Onkologie

Ösophaguskarzinom: Pembrolizumab Therapie & Nutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist ein Addendum zur Nutzenbewertung von Pembrolizumab. Er befasst sich mit der Erstlinientherapie von lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Karzinomen des Ösophagus und des gastroösophagealen Übergangs.

Im Fokus der ergänzenden Bewertung stehen nachgereichte Daten zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität und Symptomatik. Diese wurden in den Studien KEYNOTE 590 und KEYNOTE 062 mittels der Fragebögen EORTC QLQ-C30 und QLQ-OES18 erhoben.

Zudem evaluiert das Dokument die Abbruchraten aufgrund von unerwünschten Ereignissen. Die Ergebnisse fließen in die Gesamtaussage zum Ausmaß des Zusatznutzens für verschiedene betroffene Personengruppen ein.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Bericht hebt hervor, dass unter der Therapie mit Pembrolizumab ein erhöhtes Risiko für immunvermittelte schwere unerwünschte Ereignisse sowie endokrine Erkrankungen besteht. Zudem zeigt die Datenlage, dass Männer mit Adenokarzinom unter der Kombinationstherapie signifikant häufiger an Mundtrockenheit leiden. Ein vorzeitiger Therapieabbruch aufgrund von Nebenwirkungen tritt laut Auswertung in bestimmten Subgruppen häufiger auf.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bericht gibt es für Personen mit Plattenepithelkarzinom und einem PD-L1 CPS ≥ 10 einen Anhaltspunkt für einen erheblichen Zusatznutzen. Dies basiert unter anderem auf Vorteilen beim Gesamtüberleben und der Symptomkontrolle.

Nein, für das HER2-negative und HER2-positive Adenokarzinom des Ösophagus oder gastroösophagealen Übergangs ist ein Zusatznutzen laut Bewertung nicht belegt. Es zeigten sich in den Studien teilweise Hinweise auf einen höheren Schaden durch Nebenwirkungen.

Beim Plattenepithelkarzinom zeigt sich ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen im Bereich der emotionalen Funktion. Bei anderen Funktionsskalen der Lebensqualität ergaben sich keine signifikanten Unterschiede zur Vergleichstherapie.

Beim Adenokarzinom gibt es einen Hinweis auf einen höheren Schaden durch Therapieabbrüche wegen unerwünschter Ereignisse. Beim Plattenepithelkarzinom zeigte sich bezüglich der Abbruchraten kein signifikanter Unterschied.

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Quelle: IQWiG A22-37: Pembrolizumab (Karzinom des Ösophagus oder gastroösophagealen Übergangs) – Addendum zum Auftrag A21-144 (IQWiG, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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