IQWiG2019Onkologie

Durvalumab bei NSCLC: Indikation und Therapieerfolg

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die IQWiG-Nutzenbewertung (A18-69) untersucht den Wirkstoff Durvalumab zur Behandlung des nicht kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC). Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Patientinnen und Patienten mit lokal fortgeschrittenem, inoperablem NSCLC.

Eine Voraussetzung für die Behandlung ist, dass die Tumoren Programmed Cell Death-Ligand 1 (PD-L1) in ≥ 1 % der Tumorzellen exprimieren. Zudem darf die Krankheit nach einer definitiven, platinbasierten Radiochemotherapie nicht fortgeschritten sein.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) Best Supportive Care (BSC) festgelegt. Die Datengrundlage der Bewertung bildet die multizentrische, doppelblinde und randomisierte Phase-III-Studie PACIFIC.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bericht traten Therapieabbrüche im Durvalumab-Arm signifikant häufiger auf als unter Placebo, wobei eine Pneumonitis oder Strahlenpneumonitis die häufigste Ursache darstellte. Es wird daher eine besondere klinische und radiologische Wachsamkeit bezüglich pulmonaler Symptome empfohlen, um immunvermittelte Lungenentzündungen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG ist Durvalumab für Erwachsene mit lokal fortgeschrittenem, inoperablem NSCLC indiziert, deren Tumoren PD-L1 in ≥ 1 % der Zellen exprimieren. Voraussetzung ist zudem, dass die Erkrankung nach einer platinbasierten Radiochemotherapie nicht fortgeschritten ist.

Die IQWiG-Bewertung sieht einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen im Vergleich zu Best Supportive Care (BSC). Dies basiert maßgeblich auf einem signifikanten Vorteil beim Gesamtüberleben der Patientinnen und Patienten.

Der Bericht zeigt einen höheren Schaden durch immunvermittelte unerwünschte Ereignisse, Herzerkrankungen sowie Hauterkrankungen. Zudem kam es unter Durvalumab häufiger zu Therapieabbrüchen aufgrund von Nebenwirkungen, insbesondere wegen Pneumonitis.

Die Behandlung erfolgt in der Regel für bis zu 12 Monate. Sie wird vorzeitig beendet, falls eine Krankheitsprogression oder inakzeptable Toxizitäten auftreten.

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Quelle: IQWiG A18-69: Durvalumab (nicht kleinzelliges Lungenkarzinom) - Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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