IQWiG2019Onkologie

Durvalumab bei NSCLC: Therapie und Nebenwirkungen

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht fasst das Addendum A19-21 des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zusammen. Es handelt sich um eine ergänzende Nutzenbewertung zu Durvalumab bei lokal fortgeschrittenem, inoperablem nicht kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC).

Die Bewertung bezieht sich auf erwachsene Erkrankte, deren Tumore PD-L1 in mindestens 1 % der Tumorzellen exprimieren. Voraussetzung ist zudem, dass die Erkrankung nach einer platinbasierten Radiochemotherapie nicht fortgeschritten ist.

Grundlage des Addendums sind nachgereichte Daten des pharmazeutischen Unternehmers aus der PACIFIC-Studie. Diese umfassen Auswertungen zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität, zur Symptomatik sowie zur Schweregradverteilung spezifischer unerwünschter Ereignisse (UE).

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der IQWiG-Bericht weist darauf hin, dass unter der Therapie mit Durvalumab weiterhin eine zusammenfassende Auswertung zu strahlenbedingten und allgemeinen Pneumonitiden fehlt. Es wird zudem hervorgehoben, dass sich durch die Behandlung weder die Symptomatik noch die gesundheitsbezogene Lebensqualität im Vergleich zur alleinigen Best Supportive Care signifikant verändern.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG-Bewertung gibt es einen Anhaltspunkt für einen beträchtlichen Zusatznutzen von Durvalumab in Kombination mit Best Supportive Care. Dies gilt für Erkrankte mit einer PD-L1-Expression von mindestens 1 %, deren Tumor nach platinbasierter Radiochemotherapie nicht fortgeschritten ist.

Die Auswertung der PACIFIC-Studie zeigt keinen statistisch signifikanten Unterschied in der gesundheitsbezogenen Lebensqualität im Vergleich zur Kontrollgruppe. Ein Zusatznutzen ist in diesem Bereich laut Bericht nicht belegt.

Die nachgereichten Daten zeigen, dass Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes mehrheitlich den CTCAE-Graden 1 oder 2 entsprechen. Sie werden im Bericht daher als nicht schwerwiegende Nebenwirkungen eingestuft.

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Quelle: IQWiG A19-21: Durvalumab (nicht kleinzelliges Lungenkarzinom) - Addendum zum Auftrag A18-69 (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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