IQWiG2016Onkologie

Nivolumab (Nierenzellkarzinom): Therapie und Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2016 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2016)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG (Addendum A16-56) aus dem Jahr 2016 ergänzt die ursprüngliche Nutzenbewertung von Nivolumab beim fortgeschrittenen Nierenzellkarzinom. Er basiert auf nachgereichten Daten des pharmazeutischen Unternehmers zur Studie CA209-025.

Im Fokus der ergänzenden Bewertung stehen Analysen zum Gesundheitszustand und zur Morbidität. Nivolumab wird dabei mit der zweckmäßigen Vergleichstherapie Everolimus bei Personen nach vorangegangener antiangiogenetischer Therapie verglichen.

Die nachgereichten Auswertungen umfassen Sensitivitätsanalysen der visuellen Analogskala (VAS) des EQ-5D sowie präzisierte Einschlusszahlen zum Symptom-Fragebogen FKSI-DRS.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut IQWiG-Bewertung hängt das Ausmaß des Zusatznutzens von Nivolumab beim Nierenzellkarzinom entscheidend vom MSKCC-Score ab. Es wird darauf hingewiesen, dass trotz Vorteilen bei der Symptomkontrolle und dem Gesamtüberleben ein potenziell höheres Risiko für muskuloskelettale Beschwerden wie Arthralgien und Myalgien im Vergleich zu Everolimus besteht.

Häufig gestellte Fragen

Das IQWiG sieht einen Hinweis auf einen erheblichen Zusatznutzen bei einem ungünstigen MSKCC-Score. Bei einem günstigen oder intermediären Score wird ein beträchtlicher Zusatznutzen gegenüber Everolimus festgestellt.

Als zweckmäßige Vergleichstherapie für die Fragestellung nach vorangegangener antiangiogenetischer Therapie diente Everolimus. Die Datenbasis hierfür bildete die randomisierte kontrollierte Studie CA209-025.

Laut Bericht verzögert Nivolumab die Verschlechterung des Gesundheitszustandes signifikant. Im Median trat eine Verschlechterung unter Nivolumab nach 6,8 Monaten ein, während dies unter Everolimus bereits nach 3,8 Monaten der Fall war.

Die Auswertung zeigt, dass ein größerer Schaden durch Nivolumab bei bestimmten muskuloskelettalen Beschwerden nicht ausgeschlossen werden kann. Dazu zählen insbesondere Arthralgien, Myalgien und Schmerzen des Skelettsystems.

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Quelle: IQWiG A16-56: Nivolumab (Nierenzellkarzinom) - Addendum zu Auftrag A16-24 (IQWiG, 2016). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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