IQWiG2015Infektiologie

Daclatasvir bei Hepatitis C: Therapie und Zusatznutzen

Diese Leitlinie stammt aus 2015 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2015)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht fasst das Addendum A15-02 des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aus dem Jahr 2015 zusammen. Es handelt sich um eine ergänzende Nutzenbewertung des Wirkstoffs Daclatasvir zur Behandlung der chronischen Hepatitis C.

Anlass für das Addendum waren neu eingereichte Daten des pharmazeutischen Unternehmers. Diese umfassten Ergebnisse der ALLY-3-Studie für Patienten mit Genotyp 3 sowie zusätzliche Sensitivitätsanalysen zur Studie AI444042 für therapienaive Patienten mit Genotyp 4.

Ziel der Bewertung war es zu prüfen, ob sich aus den nachgereichten Daten Änderungen hinsichtlich des Zusatznutzens von Daclatasvir im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie ergeben.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Interpretation von Studien zur Hepatitis-C-Therapie wird empfohlen, genau auf die Übereinstimmung der Behandlungsdauer mit den offiziellen Zulassungsempfehlungen zu achten. Der IQWiG-Bericht zeigt, dass Studien mit abweichenden Regimen (wie 12 statt 24 Wochen) für die formale Nutzenbewertung als ungeeignet eingestuft werden können. Zudem wird das anhaltende virologische Ansprechen (SVR) in der Bewertung als wichtiger Surrogatparameter für das Risiko hepatozellulärer Karzinome herangezogen.

Häufig gestellte Fragen

Laut IQWiG gibt es bei therapienaiven Patienten mit Genotyp 4 einen Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen im Vergleich zur zweckmäßigen Vergleichstherapie. Das Ausmaß dieses Zusatznutzens ist jedoch aufgrund von Datenunsicherheiten nicht quantifizierbar.

Die Studie wurde als ungeeignet eingestuft, da die 12-wöchige Behandlungsdauer wesentlich von den Empfehlungen abwich. Für Patienten mit Zirrhose oder Vortherapie ist laut Fachinformation eine 24-wöchige Therapie vorgesehen.

In der ALLY-3-Studie erreichten therapienaive Patienten ohne Zirrhose eine SVR12-Rate von 97,3 %. Bei Patienten mit Zirrhose fiel die Rate deutlich geringer aus (57,9 % bei therapienaiven und 69,2 % bei therapieerfahrenen Personen).

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Quelle: IQWiG A15-02: Addendum zum Auftrag A14-31 (Daclatasvir) (IQWiG, 2015). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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