Lieferstopp Velcade (Bortezomib) 1 mg: BfArM-Info
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf dem kurzen Informationsbrief des BfArM aus dem Jahr 2011.
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichte im November 2011 einen Informationsbrief zu Velcade® (Wirkstoff Bortezomib). Bortezomib ist ein Proteasom-Inhibitor, der in der Onkologie vor allem zur Behandlung des multiplen Myeloms und des Mantelzelllymphoms eingesetzt wird.
Der Informationsbrief thematisiert einen akuten Lieferengpass der spezifischen Dosierung von 1 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung.
Empfehlungen
Der Informationsbrief des BfArM formuliert folgende Kernaussagen zur Verfügbarkeit von Velcade® 1 mg:
Ursache des Lieferstopps
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Laut BfArM-Information kam es zu einem vollständigen Lieferstopp für Velcade® 1 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung.
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Als Ursache für den Engpass werden Produktionsprobleme aufseiten des Lohnherstellers angegeben.
Kommunikation
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Der pharmazeutische Unternehmer hat zur Aufklärung der medizinischen Fachkreise einen entsprechenden Informationsbrief versendet.
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Weitere spezifische Handlungsanweisungen oder Alternativpräparate werden in diesem Kurzdokument nicht explizit benannt.
💡Praxis-Tipp
Bei Lieferengpässen essenzieller onkologischer Präparate wie Bortezomib (Velcade®) wird allgemein empfohlen, frühzeitig die Verfügbarkeit alternativer Dosierungsstärken desselben Wirkstoffs zu prüfen. Dies dient der Vermeidung von kritischen Therapieunterbrechungen.
Häufig gestellte Fragen
Laut dem Informationsbrief des BfArM kam es zu einem Lieferstopp, der durch Produktionsprobleme beim Lohnhersteller verursacht wurde.
Der Lieferstopp betraf das Präparat Velcade®, welches den onkologischen Wirkstoff Bortezomib enthält.
Gemäß der BfArM-Meldung bezog sich der Lieferstopp spezifisch auf das 1 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung.
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Quelle: Informationsbrief zu Velcade® 1 mg Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung: Lieferstopp, bedingt durch Produktionsprobleme (BfArM, 2011). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.