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Glitazone: Frakturrisiko bei Frauen und Nebenwirkungen

Diese Leitlinie stammt aus 2007 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2007)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat 2007 eine Sicherheitswarnung zu oralen Antidiabetika aus der Wirkstoffklasse der Thiazolidindione (Glitazone) herausgegeben. Betroffen sind die Wirkstoffe Rosiglitazon und Pioglitazon.

Hintergrund der Warnung sind Ergebnisse aus der ADOPT-Studie (A Diabetes Outcome and Progression Trial) sowie der PROactive-Studie. In diesen Langzeituntersuchungen an Typ-2-Diabetikern fiel eine unerwartete Häufung von Knochenbrüchen auf.

Die genauen Ursachen für das vermehrte Auftreten der Frakturen sowie spezifische Risikofaktoren konnten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht abschließend geklärt werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Verordnung von Glitazonen an weibliche Patientinnen ist laut BfArM zwingend das erhöhte Frakturrisiko, insbesondere an Oberarmen, Händen und Füßen, in die Nutzen-Risiko-Abwägung einzubeziehen. Bei Männern wurde dieses Risiko in den zugrundeliegenden Studien nicht beobachtet.

Häufig gestellte Fragen

Laut BfArM betreffen die Frakturen bei Frauen unter Glitazon-Therapie vorwiegend den Oberarm sowie die Hände und Füße.

Nein, in den zugrundeliegenden Studien ergaben sich für die behandelten Männer keine Unterschiede in der Häufigkeit von Knochenbrüchen. Das erhöhte Risiko betrifft laut BfArM ausschließlich Frauen.

Das BfArM weist darauf hin, dass sich die Risikoprofile von Pioglitazon und Rosiglitazon in Bezug auf das Risiko von Knochenbrüchen nicht wesentlich unterscheiden. Beide Wirkstoffe weisen ein erhöhtes Risiko für Frauen auf.

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Quelle: Glitazone (Rosiglitazon, Pioglitazon): Erhöhtes Risiko für Frakturen bei Frauen (BfArM, 2007). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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