G-BA2019

Pembrolizumab bei Kopf-Hals-Karzinom: G-BA Nutzenbewertung

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KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat ein Nutzenbewertungsverfahren nach § 35a SGB V für den Wirkstoff Pembrolizumab (Keytruda®) durchgeführt. Der entsprechende Beschluss zu diesem Verfahren wurde im Mai 2020 gefasst.

Gegenstand der Bewertung ist ein neues Anwendungsgebiet in der Onkologie. Es handelt sich um das Plattenepithelkarzinom der Kopf-Hals-Region (HNSCC).

Da der vorliegende Quelltext primär administrative Verfahrensdaten enthält, beschränkt sich diese Zusammenfassung auf die vom G-BA definierte Indikation und die zugelassenen Therapieregime.

Empfehlungen

Zugelassenes Anwendungsgebiet

Laut G-BA-Beschluss wird Pembrolizumab zur Erstlinienbehandlung des Plattenepithelkarzinoms der Kopf-Hals-Region (HNSCC) bei Erwachsenen eingesetzt. Dies betrifft spezifisch metastasierende oder nicht resezierbare rezidivierende Verläufe.

Eine zwingende Voraussetzung für den Einsatz ist laut Dokumentation die PD-L1-Expression des Tumors. Der Combined Positive Score (CPS) muss dabei ≥ 1 betragen.

Therapieregime

Die G-BA-Bewertung umfasst zwei mögliche Behandlungsstrategien für dieses Patientenkollektiv:

  • Einsatz als Monotherapie

  • Einsatz in Kombination mit einer Platin- und 5-Fluorouracil (5-FU)-Chemotherapie

Dosierung

Der Quelltext enthält keine spezifischen Milligramm-Angaben zur Dosierung. Die Zulassungsparameter werden gemäß Fachinformation wie folgt definiert:

WirkstoffHandelsnameTherapielinieKombinationBiomarker-Voraussetzung
PembrolizumabKeytruda®ErstlinieMonotherapie oder mit Platin/5-FUPD-L1 CPS ≥ 1
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💡Praxis-Tipp

Vor dem Einsatz von Pembrolizumab beim Kopf-Hals-Karzinom ist zwingend der PD-L1-Status des Tumors zu bestimmen. Die Therapie ist laut G-BA-Dokumentation nur bei einem Combined Positive Score (CPS) von mindestens 1 zugelassen.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA ist es für metastasierende oder nicht resezierbare rezidivierende Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region (HNSCC) bei Erwachsenen indiziert. Es wird in der Erstlinientherapie eingesetzt.

Die Dokumentation fordert den Nachweis einer PD-L1-Expression. Der Combined Positive Score (CPS) muss dabei einen Wert von ≥ 1 aufweisen.

Ja, das Medikament kann laut G-BA-Beschluss entweder als Monotherapie oder in Kombination mit einer Platin- und 5-Fluorouracil (5-FU)-Chemotherapie verabreicht werden.

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