Pembrolizumab bei Kopf-Hals-Karzinom: G-BA Nutzenbewertung
Hintergrund
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat ein Nutzenbewertungsverfahren nach § 35a SGB V für den Wirkstoff Pembrolizumab (Keytruda®) durchgeführt. Der entsprechende Beschluss zu diesem Verfahren wurde im Mai 2020 gefasst.
Gegenstand der Bewertung ist ein neues Anwendungsgebiet in der Onkologie. Es handelt sich um das Plattenepithelkarzinom der Kopf-Hals-Region (HNSCC).
Da der vorliegende Quelltext primär administrative Verfahrensdaten enthält, beschränkt sich diese Zusammenfassung auf die vom G-BA definierte Indikation und die zugelassenen Therapieregime.
Empfehlungen
Zugelassenes Anwendungsgebiet
Laut G-BA-Beschluss wird Pembrolizumab zur Erstlinienbehandlung des Plattenepithelkarzinoms der Kopf-Hals-Region (HNSCC) bei Erwachsenen eingesetzt. Dies betrifft spezifisch metastasierende oder nicht resezierbare rezidivierende Verläufe.
Eine zwingende Voraussetzung für den Einsatz ist laut Dokumentation die PD-L1-Expression des Tumors. Der Combined Positive Score (CPS) muss dabei ≥ 1 betragen.
Therapieregime
Die G-BA-Bewertung umfasst zwei mögliche Behandlungsstrategien für dieses Patientenkollektiv:
-
Einsatz als Monotherapie
-
Einsatz in Kombination mit einer Platin- und 5-Fluorouracil (5-FU)-Chemotherapie
Dosierung
Der Quelltext enthält keine spezifischen Milligramm-Angaben zur Dosierung. Die Zulassungsparameter werden gemäß Fachinformation wie folgt definiert:
| Wirkstoff | Handelsname | Therapielinie | Kombination | Biomarker-Voraussetzung |
|---|---|---|---|---|
| Pembrolizumab | Keytruda® | Erstlinie | Monotherapie oder mit Platin/5-FU | PD-L1 CPS ≥ 1 |
💡Praxis-Tipp
Vor dem Einsatz von Pembrolizumab beim Kopf-Hals-Karzinom ist zwingend der PD-L1-Status des Tumors zu bestimmen. Die Therapie ist laut G-BA-Dokumentation nur bei einem Combined Positive Score (CPS) von mindestens 1 zugelassen.
Häufig gestellte Fragen
Laut G-BA ist es für metastasierende oder nicht resezierbare rezidivierende Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region (HNSCC) bei Erwachsenen indiziert. Es wird in der Erstlinientherapie eingesetzt.
Die Dokumentation fordert den Nachweis einer PD-L1-Expression. Der Combined Positive Score (CPS) muss dabei einen Wert von ≥ 1 aufweisen.
Ja, das Medikament kann laut G-BA-Beschluss entweder als Monotherapie oder in Kombination mit einer Platin- und 5-Fluorouracil (5-FU)-Chemotherapie verabreicht werden.
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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Pembrolizumab (neues Anwendungsgebiet: Plattenepithelkarzinom Kopf-Hals-Bereich, PD-L1-Expression ≥ 1%, Erstlinie, Kombination (G-BA, 2019). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.