G-BA2013

HIV-Therapie Stribild: G-BA Nutzenbewertung

Diese Leitlinie stammt aus 2013 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2013)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Kurzdaten des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung aus dem Jahr 2013.

Gegenstand des Verfahrens ist die fixe Wirkstoffkombination Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil, die unter dem Handelsnamen Stribild vertrieben wird.

Die Kombinationstherapie wird in der Behandlung der Infektion mit dem Humanen Immundefizienzvirus 1 (HIV-1) eingesetzt. Ziel solcher antiretroviralen Therapien ist es, die Viruslast zu senken und die Immunfunktion der Betroffenen zu erhalten.

Das vorliegende Dokument skizziert das formale Bewertungsverfahren nach § 35a SGB V. Es definiert insbesondere das genaue Anwendungsgebiet gemäß der Fachinformation des Präparats.

Empfehlungen

Das Dokument des G-BA formuliert keine direkten klinischen Handlungsempfehlungen, sondern definiert die Rahmenbedingungen für den Einsatz des Präparats.

Zugelassenes Anwendungsgebiet

Laut G-BA wird Stribild zur Behandlung der HIV-1-Infektion bei Erwachsenen ab 18 Jahren angewendet. Für den Einsatz müssen bestimmte Voraussetzungen bezüglich der Vorbehandlung und Resistenzlage erfüllt sein.

Das Präparat ist gemäß der zitierten Fachinformation für folgende Personengruppen indiziert:

  • Personen, die bisher nicht antiretroviral vorbehandelt sind.

  • Personen, bei denen das HI-Virus keine Mutationen aufweist, die bekanntermaßen mit Resistenzen gegen einen der drei antiretroviralen Wirkstoffe des Präparats assoziiert sind.

Verfahrensdetails

Der Beschluss zur Nutzenbewertung durch den G-BA trat am 05.12.2013 in Kraft. Ein weiteres Bewertungsverfahren zu diesem Wirkstoff wurde im Jahr 2017 abgeschlossen.

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💡Praxis-Tipp

Laut den Vorgaben des G-BA ist vor dem Einsatz der Kombinationstherapie die Resistenzlage des HI-Virus zu prüfen, sofern die behandelte Person bereits antiretroviral vorbehandelt wurde. Das Dokument weist darauf hin, dass das Präparat in diesem Fall nur eingesetzt werden darf, wenn keine Mutationen vorliegen, die Resistenzen gegen die enthaltenen Wirkstoffe auslösen.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA ist das Präparat zur Behandlung von Erwachsenen im Alter von 18 Jahren und darüber indiziert.

Das Dokument gibt an, dass ein Einsatz bei vorbehandelten Personen möglich ist, sofern das Virus keine Mutationen aufweist, die mit Resistenzen gegen die Wirkstoffe von Stribild assoziiert sind.

Das Präparat ist eine Fixkombination aus den Wirkstoffen Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil.

Der ursprüngliche Beschluss des G-BA zur Nutzenbewertung trat am 05.12.2013 in Kraft. Ein weiteres Verfahren zu diesem Wirkstoff wurde 2017 abgeschlossen.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil (HIV-Infektion) (G-BA, 2013). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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