Fosfomycin: Indikation zur Prostatabiopsie gestrichen

Diese Leitlinie stammt aus 2022 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2022)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Rote-Hand-Brief der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) aus dem Jahr 2022 zu Fosfuro® 3000 mg (Fosfomycin-Trometamol).

Fosfomycin ist ein Breitbandantibiotikum, das häufig in der Urologie und Gynäkologie eingesetzt wird. Bei transrektalen Prostatabiopsien besteht ein relevantes Infektionsrisiko, weshalb in der Regel eine perioperative Antibiotikaprophylaxe durchgeführt wird.

Der vorliegende Rote-Hand-Brief adressiert eine fehlerhafte Zulassungserweiterung für genau diese Indikation.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Rote-Hand-Brief warnt explizit vor dem Einsatz von Fosfuro® 3000 mg zur Infektionsprophylaxe bei transrektalen Prostatabiopsien. Es wird betont, dass die vorherige Nennung dieser Indikation in der Fachinformation auf einem Verfahrensfehler beruhte und keine Zulassung für männliche Patienten besteht.

Häufig gestellte Fragen

Laut Rote-Hand-Brief der AkdÄ beruhte die Aufnahme der perioperativen Antibiotikaprophylaxe bei transrektaler Prostatabiopsie auf einem Verfahrensfehler. Das Präparat besitzt für diese Indikation keine Zulassung.

Gemäß den Angaben im Rote-Hand-Brief ist Fosfuro® 3000 mg ausschließlich für Frauen und weibliche Jugendliche zugelassen. Eine Anwendung bei erwachsenen Männern zur Prostatabiopsie-Prophylaxe soll nicht erfolgen.

Die zugelassene Indikation beschränkt sich laut AkdÄ auf die Behandlung der akuten, unkomplizierten Zystitis. Diese Zulassung gilt ausschließlich für Frauen und weibliche Jugendliche.

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Quelle: AkdÄ: Rote-Hand-Brief zu Fosfuro® 3000 mg Granulat zur (AkdÄ, 2022). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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