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Atorvastatin: Dosierung, Wirkung & Nebenwirkungen (DrugBank)

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DrugBank Open Data (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Laut dem pharmakologischen Profil der DrugBank gehört Atorvastatin zur Wirkstoffklasse der HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren (Statine) und wird im kardiovaskulären Bereich eingesetzt. Gemäß der Quelle hemmt der Wirkstoff kompetitiv die HMG-CoA-Reduktase, das geschwindigkeitsbestimmende Enzym der Cholesterinbiosynthese. Zudem wird beschrieben, dass Atorvastatin die hepatischen LDL-Rezeptoren hochreguliert. Nach Angaben der DrugBank führt dies zu einer Reduktion des LDL-Cholesterins um 30 bis 50 Prozent und der Triglyceride um 15 bis 30 Prozent, während das HDL-Cholesterin um 5 bis 15 Prozent ansteigt.

Empfehlungen

Das DrugBank-Profil listet mehrere Hauptindikationen für die Verordnung von Atorvastatin auf. Laut der Datenbank wird der Wirkstoff bei primärer Hypercholesterinämie, gemischter Dyslipidämie sowie familiärer Hypercholesterinämie eingesetzt. Des Weiteren wird Atorvastatin gemäß der Quelle zur kardiovaskulären Risikoreduktion empfohlen. Eine weitere Indikation besteht nach Angaben der DrugBank bei Typ-2-Diabetes, sofern zusätzliche Risikofaktoren vorliegen.

Hinsichtlich der Pharmakokinetik wird in der Datenbank beschrieben, dass die orale Bioverfügbarkeit bei 14 Prozent liegt und der Metabolismus über CYP3A4 erfolgt. Obwohl die Halbwertszeit laut DrugBank 14 Stunden beträgt, hält die Hemmung durch aktive Metaboliten 20 bis 30 Stunden an.

Dosierung

Gemäß den Dosierungshinweisen der DrugBank gelten folgende Richtwerte für Atorvastatin:

ParameterDosierung / Hinweis
Standarddosis10 bis 80 mg einmal täglich (QD)
Startdosis10 bis 20 mg
DosisanpassungTitration basierend auf den LDL-C-Zielen

Laut der Quelle kann die Einnahme zu jeder Tageszeit erfolgen, da es sich um ein langwirksames Präparat handelt.

Kontraindikationen

Die DrugBank nennt klare Kontraindikationen für die Anwendung von Atorvastatin. Laut dem Profil darf das Medikament bei aktiver Lebererkrankung oder einer unerklärlichen, anhaltenden Erhöhung der Transaminasen nicht eingesetzt werden. Ebenso wird eine Kontraindikation für Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei bestehender Myopathie beschrieben. Nach Angaben der Datenbank ist zudem die gleichzeitige Gabe von Cyclosporin bei hohen Statin-Dosen kontraindiziert.

Hinsichtlich der Wechselwirkungen warnt die DrugBank vor der Kombination mit CYP3A4-Inhibitoren (wie Clarithromycin, Itraconazol oder HIV-Protease-Inhibitoren), da hierbei ein Risiko für Rhabdomyolyse besteht. Gemäß der Quelle erhöht auch Gemfibrozil das Myopathie-Risiko. Bei gleichzeitiger Gabe von Warfarin wird laut Datenbank eine Überwachung des INR-Wertes empfohlen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass große Mengen Grapefruitsaft die Atorvastatin-Spiegel erhöhen, während Rifampicin diese senkt.

Als Nebenwirkungen listet die DrugBank unter anderem Myalgie (5 bis 10 Prozent), gastrointestinale Beschwerden, Kopfschmerzen und Leberenzym-Erhöhungen auf. Selten wird eine Rhabdomyolyse beschrieben. Zudem wird ein neu auftretender Diabetes als Klasseneffekt der Statine erwähnt.

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💡Praxis-Tipp

Laut dem pharmakologischen Profil der DrugBank kann Atorvastatin aufgrund seiner langen Wirkdauer (Hemmung durch aktive Metaboliten für 20 bis 30 Stunden) zu einer beliebigen Tageszeit eingenommen werden.

Häufig gestellte Fragen

Laut DrugBank reduziert Atorvastatin das LDL-Cholesterin um 30 bis 50 Prozent.

Gemäß der DrugBank kann das Medikament zu jeder Tageszeit eingenommen werden, da die aktiven Metaboliten eine lange Wirkdauer von 20 bis 30 Stunden aufweisen.

Nach Angaben der DrugBank führen große Mengen an Grapefruitsaft zu erhöhten Atorvastatin-Spiegeln im Blut.

Das pharmakologische Profil der DrugBank gibt die Häufigkeit von Myalgien mit 5 bis 10 Prozent an.

Nein, laut der DrugBank-Datenbank ist Atorvastatin während der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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