DGOOCS2k2025Orthopädie

Rotatorenmanschettenruptur: Diagnostik und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGOOC (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Rotatorenmanschettenläsion umfasst partielle oder komplette Kontinuitätsunterbrechungen der Sehnen. Hierzu zählen der Musculus supraspinatus, subscapularis, infraspinatus und teres minor. Die Prävalenz von Rupturen steigt mit zunehmendem Lebensalter deutlich an.

Die Ätiologie ist multifaktoriell und nicht allein auf mechanische Ursachen wie ein Impingement zurückzuführen. Auch intrinsische Sehnendegeneration, repetitive Mikrotraumen und akute Traumata spielen bei der Entstehung eine wesentliche Rolle.

Asymptomatische Rupturen sind in der älteren Bevölkerung häufig und bedürfen in der Regel keiner Operation. Ein klinischer Funktionsverlust und auftretende Schmerzen markieren meist den Übergang zur symptomatischen Läsion.

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💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie warnt davor, asymptomatische Rotatorenmanschettenrupturen operativ zu versorgen, da die Prävalenz im Alter hoch ist und die Hauptindikation der Schmerz bleibt. Zudem wird darauf hingewiesen, dass wiederholte lokale Kortisoninjektionen zwar kurzfristig wirken, langfristig jedoch die Sehnenstruktur schädigen. Dies kann das Gewebe schwächen und für höhere Rerupturraten nach einer späteren Rekonstruktion verantwortlich sein.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie sollen akute Rupturen, insbesondere der Subscapularissehne, zeitnah versorgt werden, um einer Sehnenretraktion und Muskelatrophie zuvorzukommen. Asymptomatische Rupturen sollen hingegen nicht operiert werden.

Als Basisdiagnostik wird ein Röntgen in drei Ebenen erwogen. Zur weiterführenden Diagnostik bei akuten Verletzungen oder chronischen Beschwerden über 3 bis 6 Monate wird eine native MRT-Untersuchung empfohlen.

Die Leitlinie stellt fest, dass beide Verfahren gleich gute klinische Langzeitergebnisse liefern. Das arthroskopische Vorgehen weist jedoch ein geringeres direktes postoperatives Schmerzniveau und eine signifikant niedrigere Komplikationsrate auf.

Es wird eine Immobilisation in einer Orthese für 3 bis 6 Wochen empfohlen. Die genaue Dauer richtet sich nach der intraoperativ eingeschätzten Stabilität der Rekonstruktion durch den Operateur.

Eine lokale Kortisonapplikation kann laut Leitlinie zu einer kurzfristigen Schmerzreduktion führen. Es wird jedoch ausdrücklich davor gewarnt, dass dies langfristig die Sehnenstruktur schädigen kann.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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