CochraneIa2023Gastroenterologie

Vitamin D bei CED: Wirksamkeit und Therapieempfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehen häufig mit einem Vitamin-D-Mangel einher. Vitamin D besitzt immunmodulatorische Eigenschaften und wird in der Pathogenese sowie bei der Schwere der Erkrankung diskutiert.

Tierstudien und epidemiologische Daten zeigen einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und einer höheren Krankheitsaktivität. Die genaue Rolle von Vitamin D als therapeutische Maßnahme bei CED ist jedoch bislang unklar.

Dieser Artikel basiert auf einem aktuellen Cochrane Review (2023), der Nutzen und Risiken einer Vitamin-D-Supplementierung zur Behandlung von CED evaluiert.

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💡Praxis-Tipp

Es wird im klinischen Alltag darauf hingewiesen, dass eine Vitamin-D-Gabe bei CED zwar möglicherweise das Risiko für klinische Rückfälle senkt, die aktuelle Evidenzlage jedoch sehr schwach ist. Der Review verdeutlicht, dass Vitamin D derzeit nicht als evidenzbasierte Primärtherapie zur Induktion eines klinischen Ansprechens bei aktiver Erkrankung betrachtet werden kann.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review gibt es aktuell keine Daten, die ein klinisches Ansprechen auf Vitamin D bei Morbus Crohn belegen. Die Evidenz reicht nicht aus, um eine Wirksamkeit im akuten Schub zu bestätigen.

Der Review zeigt, dass Vitamin D im Vergleich zu Placebo möglicherweise zu weniger klinischen Rückfällen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen führt. Die Qualität dieser Evidenz wird jedoch als niedrig eingestuft.

Es kann laut Review keine überlegene Dosierungsstrategie identifiziert werden. Beim Vergleich von hohen (> 1000 IE/Tag) und niedrigen (400-1000 IE/Tag) therapeutischen Dosen zeigte sich kein signifikanter Unterschied in der Rückfallquote.

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Quelle: Cochrane Review: Vitamin D for the treatment of inflammatory bowel disease (Cochrane, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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