Hüft-Hemiendoprothetik (HEP): Zugangswege im Vergleich

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Hüftfrakturen betreffen weltweit jährlich über 10 Millionen Menschen. Die Hemiendoprothetik ist eine häufige und etablierte Behandlungsmethode für dislozierte Schenkelhalsfrakturen, insbesondere bei älteren Patienten.

Die Wahl des optimalen chirurgischen Zugangswegs – anterior, lateral oder posterior – wird in der Praxis oft kontrovers diskutiert. Bislang basieren diese Entscheidungen meist auf der Präferenz des Operateurs oder auf institutionellen Protokollen.

Ein aktueller systematischer Cochrane Review (2025) untersucht die Auswirkungen dieser verschiedenen Zugangswege. Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract des Reviews, dessen eingeschlossene Studien sich primär auf geriatrische Patientinnen mit osteoporotischen intrakapsulären Frakturen fokussieren.

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💡Praxis-Tipp

Da die aktuelle Evidenz keinen klaren Vorteil für einen spezifischen chirurgischen Zugangsweg bei der Hemiendoprothetik zeigt, sollte die Wahl des Zugangs weiterhin individuell abgewogen werden. Es wird empfohlen, die Entscheidung primär auf Basis der chirurgischen Expertise des Operateurs und der etablierten Klinikstandards zu treffen.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem aktuellen Cochrane Review gibt es keine ausreichende Evidenz, um einen Zugangsweg (anterior, lateral oder posterior) als eindeutig überlegen einzustufen. Die klinischen Ergebnisse bezüglich Schmerz und Lebensqualität zeigen kaum Unterschiede.

Es gibt Hinweise von niedriger Evidenzqualität, dass der anteriore Zugang im Vergleich zum posterioren Zugang die frühe selbstständige Mobilisation verbessern kann. Ein klinisch relevanter Unterschied im langfristigen funktionellen Status lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.

Der Review zeigt keinen signifikanten Unterschied in der Mortalität zwischen den verschiedenen chirurgischen Zugangswegen. Die Evidenz hierfür wird als niedrig bis sehr niedrig eingestuft.

Die Daten deuten darauf hin, dass ein Trendelenburg-Hinken beim anterioren Zugang im Vergleich zum lateralen Zugang möglicherweise seltener auftritt. Auch hier ist die Evidenzqualität jedoch stark limitiert.

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Quelle: Cochrane Review: Surgical approaches for inserting hemiarthroplasty of the hip in people with hip fractures (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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