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Hüftfraktur: Multidisziplinäre Reha und Therapiekonzept

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Hüftfrakturen stellen bei älteren Menschen eine häufige und schwerwiegende Verletzung dar. Etwa ein Drittel der Betroffenen verstirbt innerhalb eines Jahres nach dem Ereignis. Zudem erlangen viele ihre vorherige Mobilität und Unabhängigkeit nicht zurück.

Die übliche Versorgung umfasst eine Operation mit anschließender Therapie im Krankenhaus. Um die Erholung zu optimieren, wird zunehmend eine multidisziplinäre Rehabilitation eingesetzt. Diese wird von einem Team aus verschiedenen Fachbereichen unter ärztlicher Leitung (z. B. Geriatrie) durchgeführt.

Ein systematischer Cochrane Review aus dem Jahr 2021 untersucht die Effekte dieser multidisziplinären Rehabilitation. Dabei werden sowohl stationäre als auch ambulante Settings im Vergleich zur üblichen Versorgung bewertet.

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💡Praxis-Tipp

Laut dem Review stellt die stationäre multidisziplinäre Rehabilitation unter geriatrischer Leitung einen entscheidenden Faktor dar, um nach einer Hüftfraktur Tod oder Pflegebedürftigkeit zu vermeiden. Es wird hervorgehoben, dass bereits die Behandlung von 25 Personen ausreicht, um ein solches "schlechtes Ergebnis" zu verhindern (Number Needed to Treat = 25).

Häufig gestellte Fragen

Der Cochrane Review zeigt, dass eine stationäre multidisziplinäre Rehabilitation das Risiko für Tod oder eine dauerhafte Verschlechterung der Wohnsituation signifikant senkt. Zudem wird möglicherweise das Risiko für ein postoperatives Delir und langfristige Mobilitätseinschränkungen reduziert.

Laut Review ist die Evidenzlage für ambulante Konzepte oder eine unterstützte frühe Entlassung derzeit sehr schwach. Es lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht sicher ableiten, ob ambulante Teams ähnliche Erfolge erzielen wie stationäre.

Ein solches Team wird in der Regel von einem Geriater oder Rehabilitationsmediziner geleitet. Es umfasst laut Review typischerweise Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sozialarbeiter und Ernährungsberater.

Der Review gibt an, dass etwa ein Drittel der älteren Menschen innerhalb des ersten Jahres nach einer Hüftfraktur verstirbt. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer optimierten, fachübergreifenden Nachsorge.

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Quelle: Cochrane Review: Multidisciplinary rehabilitation for older people with hip fractures (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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