Psychotherapie bei CED: Evidenz zur Lebensqualität

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehen häufig mit einer erheblichen psychischen Belastung einher. Betroffene leiden neben den körperlichen Symptomen oft unter einer verminderten Lebensqualität, Depressionen oder Angstzuständen.

Es wird von einer bidirektionalen Beziehung zwischen der psychischen Gesundheit und der Krankheitsaktivität ausgegangen. Daher kommen in der Praxis häufig psychologische Interventionen ergänzend zur medikamentösen Therapie zum Einsatz.

Der aktuelle Cochrane Review (2025) untersucht die Wirksamkeit verschiedener psychologischer Ansätze. Dazu zählen Psychotherapie, Psychoedukation und Entspannungsverfahren bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen mit CED.

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💡Praxis-Tipp

Der Review betont, dass psychologische Interventionen bei CED primär zur Steigerung der Lebensqualität und zur Linderung psychiatrischer Begleitsymptome wie Angst und Depression eingesetzt werden sollten. Es wird darauf hingewiesen, dass keine signifikante Besserung der somatischen Krankheitsaktivität oder der intestinalen Entzündung durch diese Verfahren zu erwarten ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review haben psychologische Interventionen wahrscheinlich wenig bis gar keinen Einfluss auf die körperliche Krankheitsaktivität oder die Entzündung. Der primäre Nutzen liegt in der Verbesserung der psychischen Begleitsymptome.

Die Evidenz zeigt, dass Psychotherapie, Psychoedukation und Entspannungsverfahren jeweils zu einer leichten Verbesserung der Lebensqualität führen. Zudem reduzieren sie kurzfristig Symptome von Depressionen und Angstzuständen.

Ja, der Review zeigt, dass eine multimodulare Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen wahrscheinlich die Lebensqualität erhöht. Die Datenlage zu den Effekten auf Angst oder Depression ist in dieser Altersgruppe jedoch noch unzureichend.

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Quelle: Cochrane Review: Psychological interventions for treatment of inflammatory bowel disease (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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