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Sturzprävention im Alter: Edukation und Kombitherapien

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko für Stürze und sturzbedingte Verletzungen. Die Ursachen sind multifaktoriell und umfassen intrinsische, extrinsische sowie situative Faktoren.

Um Stürze zu verhindern, werden häufig psychologische und edukative Interventionen eingesetzt. Edukative Maßnahmen zielen darauf ab, das Wissen über Sturzrisiken zu erhöhen, während psychologische Ansätze das Selbstvertrauen stärken und Verhaltensänderungen motivieren sollen.

Sorgen und Ängste vor Stürzen können paradoxerweise das Sturzrisiko beeinflussen, da sie zu Aktivitätsvermeidung und einem unsicheren Gangbild führen können. Der vorliegende Cochrane Review (2024) untersucht die Wirksamkeit dieser Interventionen bei zu Hause lebenden Personen ab 60 Jahren.

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💡Praxis-Tipp

Der Review hebt hervor, dass eine Verringerung der Angst vor Stürzen durch kognitive Verhaltenstherapie oder Schulungen nicht zwingend zu einer geringeren Anzahl tatsächlicher Stürze führt. Es wird nahegelegt, psychologische Ansätze mit edukativen oder physischen Maßnahmen zu kombinieren, um die tatsächliche Sturzrate effektiv zu senken.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review macht die kognitive Verhaltenstherapie kaum bis keinen Unterschied bei der tatsächlichen Anzahl der Stürze. Sie kann jedoch die Angst vor Stürzen leicht verringern.

Die Evidenz zeigt, dass eine Kombination aus psychologischen Interventionen und personalisierter Edukation die Sturzrate am ehesten reduziert. Die alleinige Anwendung von Schulungen oder psychologischen Gesprächen zeigt hingegen kaum messbare Effekte auf die Sturzrate.

Der Review berichtet, dass bei kombinierten psychologischen und edukativen Interventionen keine unerwünschten Ereignisse oder unbeabsichtigten Schäden festgestellt wurden. Bei isolierten Maßnahmen war die Evidenzlage zu Nebenwirkungen meist sehr unsicher.

Es wird im Review betont, dass eine verbesserte psychologische Einstellung nicht automatisch in weniger Stürzen resultiert. Eine erhöhte Aktivität durch mehr Selbstvertrauen kann das Expositionsrisiko für Stürze potenziell sogar verändern.

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Quelle: Cochrane Review: Psychological and educational interventions for preventing falls in older people living in the community (Cochrane, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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