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Uterusmyome: Präoperative medikamentöse Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Uterusmyome treten bei bis zu 40 % der Frauen über 35 Jahren auf. Etwa die Hälfte der betroffenen Frauen leidet unter Symptomen wie Anämie durch starke Menstruationsblutungen, Beckenschmerzen oder Infertilität.

Die chirurgische Entfernung gilt als Therapie der ersten Wahl. Um die operativen Ergebnisse zu verbessern, werden häufig präoperative medikamentöse Therapien eingesetzt.

Zu den eingesetzten Medikamenten gehören Gonadotropin-Releasing-Hormon-Analoga (GnRHa), die einen hypoöstrogenen Zustand induzieren und Myome verkleinern. Als Alternativen werden Gestagene und selektive Progesteron-Rezeptor-Modulatoren (SPRM) untersucht.

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💡Praxis-Tipp

Der Review zeigt, dass die präoperative Gabe von GnRH-Analoga vor einer Hysterektomie messbare Vorteile wie eine kürzere OP-Dauer und weniger Transfusionen bietet. Bei organerhaltenden Myomektomien ist dieser Nutzen laut aktueller Evidenz jedoch nicht eindeutig belegt. Zudem wird auf die erhöhte Rate an Nebenwirkungen wie Hitzewallungen unter GnRHa-Therapie hingewiesen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review verkleinert die Therapie das Uterus- und Myomvolumen und erhöht den präoperativen Hämoglobinwert. Bei einer Hysterektomie sinkt zudem das Risiko für Bluttransfusionen und postoperative Morbidität.

Ja, die Vorteile der GnRHa-Vorbehandlung sind bei der Hysterektomie am besten belegt. Bei Myomektomien oder hysteroskopischen Resektionen ist die Evidenz für eine verkürzte OP-Dauer oder weniger Blutverlust sehr unsicher.

Die Anwendung von Ulipristalacetat ist laut Review derzeit ausgesetzt. Der Grund dafür ist eine beobachtete Assoziation mit Fällen von schwerem Leberversagen.

Die Vorbehandlung mit GnRHa ist im Vergleich zu Placebo oder SPRM mit einer höheren Rate an unerwünschten Ereignissen verbunden. Insbesondere Hitzewallungen werden in den Studien signifikant häufiger berichtet.

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Quelle: Cochrane Review: Preoperative medical therapy before surgery for uterine fibroids (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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