Paravertebralanästhesie: Schmerz und PONV bei Mamma-OP

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die chirurgische Entfernung des Tumors ist die primäre Behandlung bei Brustkrebs. Die Manipulation des Tumors während der Operation kann jedoch zu einer mikroskopischen Aussaat von Tumorzellen führen.

Die hormonelle Stressantwort des Körpers auf den Eingriff sowie eine Allgemeinanästhesie können die Immunabwehr unterdrücken. Dies begünstigt potenziell eine Tumorprogression.

Eine Paravertebralanästhesie betäubt das Operationsgebiet und bietet eine gute Analgesie. Sie dämpft die Stressantwort und minimiert den Bedarf an einer Allgemeinanästhesie. Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract des Cochrane Reviews.

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💡Praxis-Tipp

Der Cochrane Review hebt hervor, dass die Paravertebralanästhesie bei Brustkrebsoperationen eine effektive Alternative zur reinen Allgemeinanästhesie darstellt. Es wird betont, dass auftretende Komplikationen wie das Horner-Syndrom meist selbstlimitierend sind und keine spezifische Therapie erfordern. Die Technik bietet insbesondere Vorteile bei der Vermeidung von postoperativer Übelkeit und Erbrechen (PONV).

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review reduziert die Paravertebralanästhesie im Vergleich zur Allgemeinanästhesie wahrscheinlich postoperative Übelkeit und Erbrechen (PONV). Zudem verkürzt sie den Krankenhausaufenthalt und verbessert die frühe postoperative Schmerzkontrolle.

Unerwünschte Ereignisse sind selten und meist selbstlimitierend. Das Horner-Syndrom tritt mit etwa 7,1 % am häufigsten auf, gefolgt von leichten Blutungen (1,4 %) und epiduraler Ausbreitung (0,7 %).

Der aktuelle Review liefert hierzu keine abschließenden Ergebnisse. Es sind keine Daten zum krankheitsfreien Überleben oder zur anästhesiebedingten Mortalität in den eingeschlossenen Studien verfügbar.

Die Auswertung zeigt, dass der Analgetikabedarf in den ersten 24 Stunden postoperativ möglicherweise reduziert wird. Die Evidenz für diesen Endpunkt wird jedoch als niedrig eingestuft.

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Quelle: Cochrane Review: Paravertebral anaesthesia with or without sedation versus general anaesthesia for women undergoing breast cancer surgery (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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