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Schlafstörungen bei Demenz: Lichttherapie und Bewegung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Schlafstörungen treten bei bis zu 40 % der Menschen mit Demenz auf. Häufige Probleme sind vermehrtes Aufwachen, längere Wachphasen und ein erhöhter Anteil an leichtem Schlaf.

Diese Störungen belasten sowohl die Betroffenen als auch die Pflegenden erheblich. Sie können zu einer Verschlimmerung kognitiver Symptome, nächtlichem Umherwandern und einem erhöhten Sturzrisiko führen.

Zudem gelten Schlafprobleme als wesentlicher Risikofaktor für die Heimunterbringung von Menschen mit Demenz. Da medikamentöse Therapien oft unbefriedigende Ergebnisse zeigen und Nebenwirkungen haben, rücken nicht-pharmakologische Ansätze in den Fokus.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Obwohl die Evidenz für nicht-medikamentöse Maßnahmen schwach ist, legt der Review nahe, diese Ansätze stets vor einer medikamentösen Therapie zu erproben. Dies wird damit begründet, dass Schlafmittel bei Menschen mit Demenz oft keine überzeugende Wirkung zeigen und gleichzeitig ein deutlich höheres Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen aufweisen. Insbesondere körperliche Aktivitäten und Schulungen für Pflegende zeigen vielversprechende Ansätze.

Häufig gestellte Fragen

Laut Cochrane Review zeigen körperliche und soziale Aktivitäten sowie Schulungen für Pflegende die vielversprechendsten, wenn auch geringen Effekte. Multimodale Ansätze können die Gesamtschlafzeit ebenfalls leicht verbessern.

Die aktuelle Evidenz zur Lichttherapie ist von sehr geringer Vertrauenswürdigkeit. Der Review stuft die Effekte auf schlafbezogene Ergebnisse derzeit als unsicher ein.

Die Autoren betonen, dass medikamentöse Therapien bei Demenz oft unbefriedigende Ergebnisse liefern. Zudem bergen Medikamente ein höheres Risiko für unerwünschte Ereignisse wie Stürze oder kognitive Verschlechterung.

Diese Programme kombinieren meist mehrere Bausteine wie vermehrte Lichtexposition am Tag, körperliche Bewegung und angepasste Pflegeroutinen am Abend. Laut Review haben solche komplexen Interventionen ein starkes Potenzial, erfordern aber eine individuelle Anpassung.

Der Review fand Evidenz mit geringer Vertrauenswürdigkeit, dass langsame Rückenmassagen oder die Einschränkung des Tagesschlafs kaum bis keine Unterschiede bei den schlafbezogenen Ergebnissen bewirken.

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Quelle: Cochrane Review: Non-pharmacological interventions for sleep disturbances in people with dementia (Cochrane, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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