CochraneIa2020Psychiatrie

Resilienz medizinisches Personal: Pandemie-Maßnahmen

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Cochrane Review (2020) befasst sich mit der psychischen Gesundheit und Resilienz von Fachkräften im Gesundheits- und Sozialwesen, die während eines Krankheitsausbruchs an vorderster Front arbeiten. Epidemien und Pandemien stellen eine extreme Belastung dar, die zu kurz- und langfristigen psychischen Problemen wie Depressionen, Angstzuständen und Burnout führen kann.

Resilienz wird in diesem Zusammenhang als die Fähigkeit definiert, die negativen Folgen von Stress zu bewältigen und die eigene Handlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt ausdrücklich vor den negativen Auswirkungen solcher Krisen auf das Wohlbefinden des Personals.

Um das Personal zu unterstützen, können verschiedene Strategien eingesetzt werden. Dazu gehören arbeitsplatzbezogene Maßnahmen, psychologische Unterstützung oder Interventionen zur Deckung grundlegender täglicher Bedürfnisse.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wesentliches Hindernis bei der Umsetzung von Unterstützungsangeboten ist laut dem Review, dass das Personal an vorderster Front oft selbst nicht genau benennen kann, welche Art der Hilfe benötigt wird. Zudem scheitern gut gemeinte Interventionen häufig an ganz praktischen Hürden wie akutem Zeitmangel oder fehlenden Ressourcen im Arbeitsalltag. Es wird daher nahegelegt, Maßnahmen so flexibel und niedrigschwellig wie möglich in den klinischen Ablauf zu integrieren.

Häufig gestellte Fragen

Der Cochrane Review stellt fest, dass es kaum belastbare quantitative Evidenz für spezifische Maßnahmen gibt. Es wird jedoch beschrieben, dass flexible, an den lokalen Kontext angepasste Interventionen sowie eine gute Kommunikation im Team hilfreich bei der Umsetzung von Unterstützungsangeboten sind.

Eine im Review eingeschlossene Studie untersuchte die Schulung in psychologischer Erster Hilfe. Aufgrund methodischer Einschränkungen der Studie ist die Evidenzqualität jedoch sehr niedrig, sodass keine sichere Aussage zur Reduktion von Burnout getroffen werden kann.

Laut den qualitativen Daten des Reviews liegt dies häufig an einem Mangel an Zeit, Personal oder Ausrüstung. Zudem wird berichtet, dass ein fehlendes Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse sowie negative Überzeugungen gegenüber der Intervention eine Rolle spielen.

Die Autoren betonen die Wichtigkeit eines positiven und sicheren Lernumfelds sowie effektiver Kommunikationsnetzwerke. Zudem wird hervorgehoben, dass Interventionen an die spezifischen Ressourcen und Bedürfnisse der jeweiligen Einrichtung anpassbar sein sollten.

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Quelle: Cochrane Review: Interventions to support the resilience and mental health of frontline health and social care professionals during and after a (Cochrane, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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