CochraneIa2025Neurologie

Elektrische Stimulation (FES): Schlaganfall-Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Muskelschwäche ist eine häufige Beeinträchtigung nach einem Schlaganfall. Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract eines aktuellen Cochrane Reviews aus dem Jahr 2025.

Der Review untersucht den Nutzen und mögliche Schäden der elektrischen Stimulation des motorischen Systems bei erwachsenen Schlaganfallpatienten. Dabei werden zwei Hauptformen unterschieden: die zyklische elektrische Stimulation (CES) und die funktionelle elektrische Stimulation (FES).

Während die CES starke Muskelkontraktionen erzeugt und primär auf die Verbesserung der willkürlichen Muskelkraft abzielt, wird die FES während der Ausführung einer spezifischen Aktivität angewendet. Ziel der FES ist es, die Leistungsfähigkeit bei genau dieser Aktivität zu steigern.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review verdeutlicht, dass die zyklische elektrische Stimulation (CES) effektiv zum Kraftaufbau bei paretischen Muskeln nach einem Schlaganfall eingesetzt werden kann. Sobald jedoch wieder Bewegungen möglich sind und Alltagsaktivitäten trainiert werden, bietet die zusätzliche funktionelle elektrische Stimulation (FES) im Vergleich zum reinen Üben der Aktivität nur noch einen geringen Zusatznutzen.

Häufig gestellte Fragen

Die zyklische elektrische Stimulation (CES) erzeugt starke Muskelkontraktionen zum allgemeinen Kraftaufbau. Die funktionelle elektrische Stimulation (FES) wird hingegen zeitgleich während des Übens einer spezifischen Aktivität angewendet, um diese gezielt zu verbessern.

Laut Cochrane Review hat die CES im Vergleich zu keiner Therapie einen moderaten, nachweisbaren Effekt auf die Muskelkraft. Ob sie besser wirkt als ein klassisches Krafttraining, lässt sich aufgrund der unsicheren Studienlage derzeit nicht beurteilen.

Der Review zeigt, dass die FES im Vergleich zum reinen Üben derselben Aktivität ohne Strom nur einen kleinen zusätzlichen Nutzen bringt. Der Haupteffekt entsteht demnach durch das Üben der Aktivität selbst.

In den untersuchten Studien traten unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit der elektrischen Stimulation nur selten auf. Es wurden laut Review keine schwerwiegenden Nebenwirkungen beschrieben.

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Quelle: Cochrane Review: Electrical stimulation of the motor system after stroke (Cochrane, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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