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Elterlicher Substanzmissbrauch: Psychosoziale Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Elterlicher Suchtmittelkonsum stellt ein erhebliches Problem für die öffentliche Gesundheit und das Kindeswohl dar. Um diesem Risikofaktor zu begegnen, wurden verschiedene psychosoziale Interventionen entwickelt, die sowohl den Eltern als auch den Kindern zugutekommen sollen.

Dieser systematische Cochrane Review aus dem Jahr 2021 untersucht die Wirksamkeit solcher Interventionen. Das primäre Ziel der Meta-Analyse war die Bewertung der Reduktion des elterlichen Konsums von Alkohol und illegalen Drogen (ausgenommen Tabak).

Die Auswertung schloss 22 Studien mit insgesamt 2274 Teilnehmern ein, bei denen es sich um Eltern von Kindern unter 21 Jahren handelte. Die am häufigsten konsumierten Substanzen in den untersuchten Gruppen waren Heroin, Kokain und Alkohol.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut dem Review ist es für den Behandlungserfolg entscheidend, dass psychosoziale Interventionen sowohl die Erziehungskompetenz als auch den Substanzkonsum kombiniert adressieren. Zudem weisen die Daten darauf hin, dass die Anwesenheit von Kindern während der Therapiesitzungen die Wirksamkeit der Intervention hinsichtlich der Suchtreduktion mindern kann.

Häufig gestellte Fragen

Der Cochrane Review zeigt, dass integrierte Interventionen am vielversprechendsten sind. Diese kombinieren die Förderung der Erziehungskompetenz direkt mit einer spezifischen Suchtbehandlung.

Laut der Meta-Analyse sind Interventionen, bei denen Kinder in den Sitzungen anwesend sind, nicht wirksam bei der Reduktion des elterlichen Konsums. Es wird gezeigt, dass Settings ohne Kinder bessere Ergebnisse bei der Suchtbewältigung erzielen.

Die Daten deuten darauf hin, dass Väter häufiger von den Interventionen profitieren als Mütter. Der Review merkt jedoch an, dass Mütter in den Studien oft Programme erhielten, die ihren eigenen Substanzkonsum nicht ausreichend adressierten.

Die Auswertung belegt eine Reduktion der Häufigkeit des Alkoholmissbrauchs bereits beim Follow-up nach 6 Monaten. Dieser positive Effekt auf das Konsumverhalten blieb auch nach 12 Monaten bestehen.

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Quelle: Cochrane Review: Effectiveness of psychosocial interventions for reducing parental substance misuse (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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