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Vaskuläre Demenz: Therapie mit Cholinesterase-Hemmern

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Vaskuläre kognitive Beeinträchtigungen (VCI) umfassen ein breites Spektrum, das von leichten kognitiven Störungen bis hin zur vaskulären Demenz reicht. Laut dem Cochrane Review (2021) gibt es derzeit keine empfohlenen medikamentösen Therapien zur Verbesserung der Kognition oder Funktion bei VCI.

Cholinesterase-Hemmer wie Donepezil, Galantamin und Rivastigmin sind primär für die Behandlung der Alzheimer-Demenz zugelassen. Es wird angenommen, dass sie durch die Kompensation einer reduzierten cholinergen Neurotransmission wirken, welche auch bei VCI auftritt.

Die vorliegende Netzwerk-Metaanalyse untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Medikamente bei Erwachsenen mit vaskulärer Demenz oder anderen Formen der VCI. Es wurden acht randomisiert-kontrollierte Studien mit insgesamt 4373 Teilnehmern eingeschlossen.

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💡Praxis-Tipp

Ein zentrales Ergebnis des Reviews ist, dass die kognitiven Verbesserungen durch Cholinesterase-Hemmer bei vaskulärer Demenz zwar statistisch messbar, aber in ihrem Ausmaß wahrscheinlich nicht klinisch relevant sind. Es wird beschrieben, dass Donepezil 10 mg zwar den größten kognitiven Nutzen zeigt, dies jedoch mit einer signifikanten Zunahme von Nebenwirkungen einhergeht.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Cochrane Review verbessern Donepezil und Galantamin die Kognition bei vaskulärer Demenz leicht. Die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass diese Effekte wahrscheinlich nicht klinisch bedeutsam sind.

In der Netzwerk-Metaanalyse zeigte Donepezil in einer Dosierung von 10 mg den größten Nutzen auf die Kognition. Dieser Effekt geht jedoch laut den Daten mit vermehrten Nebenwirkungen einher.

Die Studien berichten häufig über gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Diarrhö. Zudem wurden Schwindel, Kopfschmerzen und Hypertonie als unerwünschte Ereignisse dokumentiert.

Der Review zeigt für Rivastigmin eine sehr unsichere Datenlage und möglicherweise keinen Effekt auf die Kognition. Die Autoren vermuten, dass dies an zu niedrigen Dosierungen in den untersuchten Studien liegen könnte.

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Quelle: Cochrane Review: Cholinesterase inhibitors for vascular dementia and other vascular cognitive impairments: a network meta-analysis (Cochrane, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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