Vulvovaginalkandidose: Diagnostik und Rezidivtherapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AWMF (2025)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Vulvovaginalkandidose (VVC) stellt einen der häufigsten Konsultationsgründe in der gynäkologischen Praxis dar. Etwa 70 bis 75 Prozent aller Frauen erkranken mindestens einmal in ihrem Leben an einer symptomatischen Infektion der östrogenisierten Vagina.

In 85 bis 95 Prozent der Fälle bei prämenopausalen, gesunden Frauen wird die Infektion durch Candida albicans verursacht. Non-albicans-Arten wie Candida glabrata treten vermehrt bei postmenopausalen, diabetischen oder immunsupprimierten Patientinnen auf.

Der Übergang von einer asymptomatischen Kolonisation zu einer symptomatischen Vaginitis wird durch verschiedene Wirtsfaktoren begünstigt. Dazu zählen unter anderem Diabetes mellitus, vorangegangene Antibiotikatherapien, hormonelle Einflüsse sowie genetische Prädispositionen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass Juckreiz im Genitalbereich nicht automatisch mit einer Pilzinfektion gleichzusetzen ist, da nur etwa 35 bis 40 Prozent der betroffenen Frauen tatsächlich an einer Vulvovaginalkandidose leiden. Es wird dringend empfohlen, vor jeder antimykotischen Therapie einen mikroskopischen Erregernachweis durchzuführen, um unnötige Behandlungen und eine konsekutive Resistenzentwicklung zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie versagen bei Candida glabrata häufig die üblichen Azol-Therapien. Es wird stattdessen die lokale Gabe von Nystatin oder Ciclopiroxolamin empfohlen.

Die Leitlinie rät von einer blinden Mitbehandlung des asymptomatischen Sexualpartners ab. Diese Maßnahme bringt für die Heilung der Patientin keinen erwiesenen Nutzen.

Im ersten Trimenon wird eine lokale Therapie mit Clotrimazol empfohlen. Orale Triazole wie Fluconazol sollten aufgrund möglicher teratogener Effekte vermieden werden.

Eine kulturelle Untersuchung wird bei unklaren Befunden, komplizierten Verläufen oder chronisch rezidivierenden Infektionen empfohlen. Bei einer unkomplizierten Erstmanifestation ist die Mikroskopie ausreichend.

Eine asymptomatische Kolonisation bedarf außerhalb der Schwangerschaft keiner Therapie. In den letzten sechs Wochen der Schwangerschaft wird jedoch eine Behandlung empfohlen, um eine Übertragung auf das Kind zu verhindern.

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Quelle: Vulvovaginalkandidose (AWMF, 2025). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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