Vitamin-D-Überdosierung: Diagnostik und Therapie

Diese Leitlinie stammt aus 2017 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2017)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf einem Kurzauszug der Drug Safety Mail der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) sowie der Stellungnahme von BVL und BfArM zur Bewertung von Vitamin-D-haltigen Produkten. Da der Quelltext sehr kurz ist, wurde allgemeines medizinisches Hintergrundwissen zur klinischen Einordnung ergänzt.

Hintergrund der Publikation ist das Risiko einer Hyperkalzämie durch die Überdosierung von Vitamin D. Als fettlösliches Vitamin kann Cholecalciferol im Fettgewebe akkumulieren und wird bei einem Überschuss nicht einfach über die Nieren ausgeschieden.

Eine toxische Anreicherung führt zu einem gefährlich erhöhten Calciumspiegel im Blut. Dies kann insbesondere bei der unkontrollierten Einnahme von hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln auftreten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei unklaren gastrointestinalen oder neurologischen Symptomen wird eine ausführliche Medikamentenanamnese inklusive frei verkäuflicher Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, um eine mögliche Vitamin-D-Intoxikation nicht zu übersehen.

Häufig gestellte Fragen

Initiale Symptome einer Hyperkalzämie sind oft unspezifisch. Es wird berichtet, dass häufig Übelkeit, Erbrechen, starker Durst (Polydipsie) und vermehrtes Wasserlassen (Polyurie) auftreten.

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das der Körper im Fettgewebe speichert. Bei übermäßiger Zufuhr kann es nicht einfach über den Urin ausgeschieden werden, was zu einer toxischen Akkumulation und einem gefährlichen Anstieg des Calciumspiegels führt.

Die primäre Maßnahme ist das sofortige Absetzen der Vitamin-D-Zufuhr. Zusätzlich wird in der Regel eine intravenöse Volumentherapie durchgeführt, um die Ausscheidung von Calcium über die Nieren zu beschleunigen.

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Quelle: AkdÄ: Hyperkalzämie durch Überdosierung mit Vitamin D. (AkdÄ, 2017). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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