Laborwert Retinol (Vitamin A): Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Retinol (Vitamin A) ist ein essenzielles, fettlösliches Vitamin. Da der menschliche Körper es nicht selbst synthetisieren kann, muss es über die Nahrung, beispielsweise durch Innereien oder Karotten, aufgenommen werden.

Ein Mangel an Vitamin A ist in westlichen Industrieländern selten. Wenn er auftritt, kann er zu schwerwiegenden Haut- und Augenerkrankungen führen.

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Gesundheit.gv.at aus dem Jahr 2026.

Empfehlungen

Indikationen zur Bestimmung

Laut Leitlinie wird die Messung von Vitamin A im Blut bei bestimmten medizinischen Fragestellungen durchgeführt. Dazu gehören insbesondere Darmerkrankungen sowie die Abklärung von Nachtblindheit.

Ursachen für erniedrigte Werte

Eine Verminderung des Retinol-Spiegels im Blut deutet auf verschiedene Grunderkrankungen hin. Die Leitlinie nennt folgende Ursachen für einen Mangel:

  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (Malabsorptionssyndrom)

  • Erkrankungen von Leber und/oder Bauchspeicheldrüse (Verdauungsstörungen)

  • Nierenerkrankungen mit Eiweißverlust (nephrotisches Syndrom)

Ursachen für erhöhte Werte

Erhöhte Vitamin-A-Werte im Blut sind meist durch eine exogene Zufuhr bedingt. Es wird auf folgende Auslöser hingewiesen:

  • Überdosierung von Vitaminpräparaten

  • Spezifische Vitamin-A-Therapien (beispielsweise bei Akne oder Psoriasis)

Klinische Folgen eines Mangels

Ein länger bestehender Vitamin-A-Mangel hat laut Leitlinie weitreichende klinische Konsequenzen. Zu den möglichen Folgen zählen:

  • Vermindertes Dämmerungssehen und Nachtblindheit (bis hin zur Erblindung)

  • Störungen des Immunsystems

  • Erhöhte Infektanfälligkeit

Referenzwerte

Die Leitlinie gibt folgende Referenzbereiche für Retinol im Blut an. Diese dienen als Orientierungshilfe und können je nach Labor variieren:

PatientengruppeReferenzbereichEinheit
Männer (bis 18 Jahre)0,35–3,5µmol/L
Männer (über 18 Jahre)0,35–3,5µmol/L
Frauen (bis 18 Jahre)0,35–3,5µmol/L
Frauen (über 18 Jahre)0,35–3,5µmol/L
Frage zu dieser Leitlinie stellen...

💡Praxis-Tipp

Bei erhöhten Retinol-Werten wird empfohlen, die aktuelle Medikation genau zu prüfen. Laut Leitlinie sind häufig Überdosierungen durch Vitaminpräparate oder spezifische Therapien bei Akne und Psoriasis die Ursache für eine Hypervitaminose.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie nennt Darmerkrankungen und das Auftreten von Nachtblindheit als primäre Indikationen für eine Bestimmung. Ein Mangel ist in westlichen Ländern jedoch selten.

Erniedrigte Werte treten laut Quelle häufig bei Malabsorptionssyndromen im Magen-Darm-Trakt auf. Auch Leber-, Bauchspeicheldrüsen- oder Nierenerkrankungen (wie das nephrotische Syndrom) können zu einem Mangel führen.

Ein Mangel kann zu vermindertem Dämmerungssehen, Nachtblindheit und im Extremfall zur Erblindung führen. Zudem wird auf eine mögliche erhöhte Infektanfälligkeit durch Störungen des Immunsystems hingewiesen.

Erhöhte Werte sind meist auf eine Überdosierung von Vitaminpräparaten zurückzuführen. Dies geschieht häufig im Rahmen einer Vitamin-A-Therapie bei Hauterkrankungen wie Akne oder Psoriasis.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Laborwert: Retinol (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien