ESMOGuideline2024Onkologie

TCM in der Onkologie: Evidenz zur Symptomkontrolle

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: ESMO (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Krebserkrankungen und deren Therapien gehen häufig mit einer hohen Symptomlast einher, die die Lebensqualität der Patienten erheblich einschränkt. Zur Linderung dieser Beschwerden werden zunehmend komplementäre Ansätze wie die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) evaluiert.

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract eines systematischen Reviews, der die Wirksamkeit und Sicherheit von TCM-Interventionen in der Onkologie untersucht. Die Analyse umfasst 19 randomisierte klinische Phase-3-Studien mit insgesamt 5387 Teilnehmern.

Die eingeschlossenen Patienten litten primär an Brust-, Gastrointestinal- und Lungenkrebs. Der Review unterscheidet bei der Auswertung strikt zwischen nicht-pharmakologischen und pharmakologischen TCM-Ansätzen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review weist darauf hin, dass nicht-pharmakologische TCM-Verfahren wie Akupunktur und Tai Chi eine starke Evidenz zur Linderung von Schmerzen, Fatigue und Insomnie aufweisen und als unterstützende Maßnahmen in die onkologische Praxis integriert werden können.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem systematischen Review zeigen nicht-pharmakologische Verfahren wie Akupunktur und Tai Chi eine signifikante Reduktion von Schmerzen und Fatigue im Vergleich zur Standardversorgung.

Die Effekte von nicht-pharmakologischen TCM-Interventionen auf chemotherapie- und strahlentherapieinduzierte Übelkeit und Erbrechen werden im Review als gemischt beschrieben. Die Ergebnisse hängen stark von den Kontrollgruppen und Endpunkten der jeweiligen Studien ab.

Die ausgewerteten Phase-3-Studien zeigten ähnliche Nebenwirkungsprofile zwischen den TCM-Gruppen und den Kontrollgruppen. Die Autoren betonen jedoch, dass standardisierte Protokolle zur Erfassung unerwünschter Ereignisse notwendig sind, um die Sicherheit abschließend zu beurteilen.

Die Evidenz für pharmakologische TCM-Interventionen wird als begrenzt eingestuft. Es gibt jedoch vielversprechende Ansätze, beispielsweise bei der Prävention von Mukositis oder der Verbesserung von Chemotherapie-Abschlussraten.

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Quelle: Prevention of chemotherapy- and radiotherapy-induced nausea and vomiting: ESMO-MASCC Guideline (2024) (ESMO, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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