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Stirnbein (Os frontale): Anatomie, Gefäße und Klinik

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die StatPearls-Übersicht beschreibt die Anatomie und klinische Bedeutung des Os frontale (Stirnbein). Dieser Knochen bildet den vorderen und oberen Teil des Schädels sowie das Dach der Augenhöhle.

Er spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz wichtiger neuronaler Strukturen. Frakturen des Os frontale machen etwa 5 bis 15 Prozent aller traumatischen Gesichtsfrakturen aus.

Embryologisch entsteht der Knochen aus Neuralleistenzellen und besteht bei der Geburt aus zwei Hälften. Diese sind durch die Sutura frontalis (Sutura metopica) getrennt, welche normalerweise in der frühen Kindheit verschmilzt.

Empfehlungen

Der Text fasst folgende anatomische und klinische Kernaspekte zusammen:

Anatomische Gliederung und Begrenzungen

Das Os frontale wird in verschiedene anatomische Regionen unterteilt. Die Pars squamosa bildet die Stirn und enthält die Glabella, während die Pars nasalis mit den Nasenbeinen das Nasion formt.

Die Pars orbitalis bildet das Dach der Augenhöhle. Das Os frontale artikuliert mit zahlreichen Knochen, darunter Maxilla, Os lacrimale, Os sphenoidale, Os zygomaticum, Os parietale und Os ethmoidale.

Die mit dem Os frontale assoziierten Muskeln haben spezifische Funktionen und Innervationen:

MuskelFunktionInnervation
M. frontalisHebt Stirn und AugenbrauenN. facialis (Hirnnerv VII)
M. procerusTrägt zum Stirnrunzeln beiN. facialis (Hirnnerv VII)
M. orbicularis oculiLidschluss und BlinzelnN. facialis (Hirnnerv VII)
M. temporalisKieferschlussN. trigeminus (Hirnnerv V)

Gefäß- und Nervenversorgung

Die sensible Innervation der über dem Os frontale liegenden Haut erfolgt durch den Ramus ophthalmicus des Nervus trigeminus. Dieser tritt durch die paarigen Foramina supraorbitalia aus.

Die motorische Versorgung der mimischen Muskulatur in diesem Bereich wird durch den Nervus facialis gewährleistet.

Klinische und chirurgische Relevanz

Bei Verletzungen oder Auffälligkeiten des Os frontale werden folgende Aspekte hervorgehoben:

  • Eine Vorwölbung der vorderen Fontanelle bei Säuglingen kann auf einen erhöhten intrakraniellen Druck hinweisen.

  • Eine eingesunkene Fontanelle wird als mögliches Zeichen einer Dehydration beschrieben.

  • Ein Trauma im Bereich des Pterions erfordert eine dringende Abklärung, um ein Epiduralhämatom durch Verletzung der Arteria meningea media auszuschließen.

  • Bei Frakturen wird häufig eine offene Reposition und interne Fixation mit Titanplatten oder -netzen durchgeführt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Text warnt eindringlich vor den Folgen eines Traumas im Bereich des Pterions an der lateralen Seite des Os frontale. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Arteria meningea media wird bei Verletzungen in dieser Region eine sofortige Evaluation empfohlen, um ein lebensbedrohliches Epiduralhämatom auszuschließen.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls bleibt die Sutura frontalis bei etwa 5 Prozent der Menschen über das Säuglingsalter hinaus teilweise sichtbar. Dieser Zustand wird als Metopismus bezeichnet.

Die sensible Versorgung der Stirnhaut erfolgt über den Ramus ophthalmicus des Nervus trigeminus. Die motorische Innervation der dortigen mimischen Muskulatur wird durch den Nervus facialis übernommen.

Der Text nennt als mögliche postoperative Komplikationen Wundinfektionen, Parästhesien der supraorbitalen Nerven sowie Liquorfisteln. Auch ein Pneumozephalus oder eine Osteomyelitis können in seltenen Fällen auftreten.

Durch die paarigen Foramina supraorbitalia oder Incisurae supraorbitales ziehen die Arteria supraorbitalis, die zugehörigen Venen sowie der Nervus supraorbitalis.

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Quelle: StatPearls: Anatomy, Head and Neck: Frontal Bone (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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